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Mitteldeutschland Corona-Konzerte: „Ode an die Freude“ als Signal der Zuversicht
Region Mitteldeutschland Corona-Konzerte: „Ode an die Freude“ als Signal der Zuversicht
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20:17 22.03.2020
Das Musikerpaar Karoline Strobl und Zoltán Mácsai spielen mit Cello und Horn auf ihrem Balkon die "Ode an die Freude". Musiker in ganz Deutschland wollen mit der Aktion ein gemeinsames Zeichen in der Corona-Krise setzen. Quelle: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dp
Dresden/Leipzig

Als Zeichen der Solidarität und Lebensfreude haben Musikerinnen und Musiker am Sonntagabend auch in Dresden die von Beethoven vertonte „Ode an die Freude“ gespielt. Auf Balkonen und aus Wohnungsfenstern heraus erklang der „Klassik-Hit“ und fand Applaus der Zuhörer, die von ihren Fenstern aus lauschten. In ganz Deutschland waren Künstler aufgerufen, dem Vorbild aus Italien mit dem „Flashmob sonoro“ zu folgen.

Im Innenhof des Wohnhauses von Heiko Mürbe, Bratscher in der Dresdner Philharmonie, formierte sich spontan ein Mini-Orchester. Mürbe hatte sich mit Frau (Flöte) und Sohn (Geige) auf dem Balkon platziert, auch ein Kontrabassist, ein Trompeter und eine Geigerin stimmten von ihren Wohnungen aus in die Ode ein. Philharmonie-Konzertmeister Wolfgang Hentrich spielte das Stück mit seiner Tochter auf der heimischen Terrasse in Radebeul.

„Wenn weder Opernaufführungen noch Konzerte mit einem Livepublikum möglich sind, müssen wir zu anderen Mitteln greifen“, hatte Stuttgarts Generalmusikdirektor Cornelius Meister im Vorfeld für die Aktion geworben.

In Leipzig war ebenfalls aus den Fenstern Beethovens wohl berühmtestes Werk zu hören.

Von dpa/joka

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