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Mitteldeutschland Corona-Krise: Kretschmer sieht Ausgangssperren als letztes Mittel
Region Mitteldeutschland Corona-Krise: Kretschmer sieht Ausgangssperren als letztes Mittel
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08:39 20.03.2020
Sachsen, Dresden: Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, spricht während einer Sitzung im Landtag zu den Abgeordneten. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
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Dresden

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht Ausgangssperren als letztes Mittel, um eine Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen zu verlangsamen. Dies geht aus einem Interview hervor, dass er der „Sächsischen Zeitung“ in Dresden gab (Freitagsausgabe). Eine Ausgangssperre wolle niemand, da sie das Leben massiv einschränken würde, sagte er der Zeitung. „Deshalb setzen wir auf die laufenden Maßnahmen und schauen, ob diese in den nächsten 14 Tagen auch die erhoffte Wirkung zeigen“, so Kretschmer.

Coronavirus in Sachsen: Vermehrte Polizeikontrollen

Schon jetzt werde es aber deutlich mehr Kontrollen und Ansprachen durch die Polizei geben. Individuelle Strafen für Uneinsichtige seien „unumgänglich“. Kretschmer zeigte sich enttäuscht darüber, dass sich viele Menschen nicht an die bereits beschlossenen Infektionsschutzmaßnahmen hielten und etwa Biergärten besuchten.

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Trotz der in der Landesverfassung festgeschriebenen Schuldenbremse sei Sachsen handlungsfähig: Die Schuldenbremse, so Kretschmer, gelte nicht für Naturkatastrophen - „Und darum geht es jetzt“, so Kretschmer. Nach der Krise seien aus Kretschmers Sicht etwa steuerliche Hilfen oder Unterstützung für Investitionen möglich. Auch an Unterstützung für Freiberufler und Lohnfortzahlungen für Eltern, die zuhause bleiben müssen, arbeite der Freistaat.

Kretschmer ist in den letzten Tagen durch Husten und Schnupfen aufgefallen. Er habe sich testen lassen und habe kein Corona, sagte er der „Sächsischen Zeitung“.

Von RND/dpa

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