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Mitteldeutschland Das sind Duligs Briefe an Merkel, AKK und die SPD-Spitze
Region Mitteldeutschland Das sind Duligs Briefe an Merkel, AKK und die SPD-Spitze
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16:20 29.07.2019
Sachsens SPD-Chef Martin Dulig macht Druck beim Thema Grundrente. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
Leipzig/Dresden

Wer 35 Jahre lang arbeite, verdiene sich das Recht auf eine Grundrente, findet Sachsens SPD-Chef Martin Dulig – und appelliert in drei Briefen an Angela Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer (beide CDU) und den SPD-Bundesvorstand, den Stillstand beim Thema zu beenden. „Gerade in Ostdeutschland wächst die Unzufriedenheit“, erklärt Dulig in seinem Brief an Angela Merkel und fordert die CDU auf, ihre „Blockadehaltung“ aufzugeben.

Die drei Briefe liegen LVZ.de im Wortlaut vor:

Dulig_Brief_Bundeskanzlerin (104 kB)
Dulig_Brief_Kramp-Karrenbauer (107,9 kB)
Dulig_Brief_SPD-Parteivorstand (91,7 kB)

Alleine in Sachsen würden rund 240.000 Menschen von der Grundrente profitieren, in Ostdeutschland seien es mehr als 750.000, so Dulig. Der SPD-Spitzenkandidat bei der sächsischen Landtagswahl am 1. September fügte hinzu: „Das sind Menschen, die nach der Wende das Land mit aufgebaut haben. Sie fühlen sich ungerecht behandelt.“

Bis September – also noch vor den Wahlen im Freistaat sowie in Brandenburg – fordert Dulig einen Durchbruch beim Thema. „Sollte die Hinhaltetaktik der CDU fortbestehen, dann sehe ich den Fortbestand der großen Koalition in Gefahr“, sagte Dulig auf Nachfrage des RND.

Mehr zum Thema: Dulig stellt Merkel Ultimatum bei Grundrente

LVZ

In der Grundrente bewegen sich Union und SPD nicht vom Fleck. Jetzt hat der sächsische SPD-Spitzenkandidat Martin Dulig einen Brief an Angela Merkel geschrieben. Er fordert, es müsse sich bis September etwas bewegen – sonst drohten schlimme Folgen.

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