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Mitteldeutschland Der Osten ist impffreudiger als der Westen - Zahlen bei Kleinkindern steigen
Region Mitteldeutschland Der Osten ist impffreudiger als der Westen - Zahlen bei Kleinkindern steigen
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21:18 05.01.2017
Schutzimpfung Quelle: dpa
Berlin

Die Menschen in den neuen Bundesländern sind impffreudiger als die im Westen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Robert Koch-Instituts zu Impfquoten in Deutschland. Allerdings wird in Ostdeutschland in bestimmten Fällen später als in den alten Bundesländern geimpft. In der DDR hatte es eine Impfflicht gegeben.

So lässt sich im Schuleintrittsalter eine höhere Masern-Impfquote in den neuen Bundesländern beobachten. Bei jüngeren Altersgruppen verhält es sich umgekehrt. Der Anteil der 2013 geborenen Kinder, die bis zum Alter von 24 Monaten zweimal gegen Masern geimpft wurden, stieg jedoch vor allem in Sachsen (6,9 Prozent), Berlin (6,8 Prozent) und Brandenburg(6,3 Prozent) besonders stark im Vergleich zum Geburtsjahrgang 2012.

Auch bei Grippeimpfungen für Senioren liegt der Osten mit 51,4 Prozent deutlich vor den alten Bundesländern (30,4 Prozent). Die Impfquote bei HP-Viren in der Saison 2015/2016 liegt im Osten bei 76,8 Prozent, im Westen bei 60,1 Prozent.

LVZ

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