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Mitteldeutschland Dresdner Stasi-Gedenkstätte erweitert - Opfer im Fokus
Region Mitteldeutschland Dresdner Stasi-Gedenkstätte erweitert - Opfer im Fokus
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13:48 07.05.2014
Mit der Sanierung eines früheren Verwaltungsgebäudes hat sich die Präsentationsfläche im einstigen Areal der DDR-Staatssicherheit auf 3220 Quadratmeter verdoppelt.
Mit der Sanierung eines früheren Verwaltungsgebäudes hat sich die Präsentationsfläche im einstigen Areal der DDR-Staatssicherheit auf 3220 Quadratmeter verdoppelt. Quelle: dpa
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Dresden

„Im Fokus stehen die Auswirkungen der Haft“, wie ein Sprecher der Einrichtung am Mittwoch sagte. Im ehemaligen sowjetischen Haftkeller geben von Schülern gesammelte Dokumente Auskunft über das Schicksal politischer Gefangener, die zwischen 1945 und 1954 meist wegen Widerstands gegen die Besatzungsmacht in den Zellen saßen.

Dresden. Die Dresdner Stasi-Gedenkstätte wirft künftig ein größeres Licht auf die Opfer. In der erweiterten Dauerausstellung kommen ab Freitag auch Familien und Freunde ehemaliger Häftlinge zu Wort. „Im Fokus stehen die Auswirkungen der Haft“, wie ein Sprecher der Einrichtung am Mittwoch sagte. Mit der Sanierung eines früheren Verwaltungsgebäudes hat sich die Präsentationsfläche auf 3220 Quadratmeter verdoppelt.

Mit der Sanierung eines früheren Verwaltungsgebäudes hat sich die Präsentationsfläche im einstigen Areal der DDR-Staatssicherheit auf 3220 Quadratmeter verdoppelt. Dafür wurden in knapp zwei Jahren rund 2,4 Millionen Euro investiert. Die erweiterte Gedenkstätte will damit auch aus dem Schatten der anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt treten und vor allem mehr Schüler sowie Touristen anlocken. Die können neben der früheren Untersuchungshaftanstalt nun auch den originalgetreu sanierten und eingerichteten Festsaal und das Büro des letzten Stasi-Bezirkschefs besichtigen. Der Raum war ursprünglich in einem anderen Haus untergebracht und wurde mit den Originalmöbeln aus den Werkstätten Hellerau in neuem Domizil wieder aufgebaut. Zu sehen sind Regale, Schränke, Tische und Stühle aus DDR-Zeiten.

dpa