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Mitteldeutschland Eklat zum "Nischel"-Geburtstag - Chemnitzer Karl-Marx-Kopf ist doch nicht der größte
Region Mitteldeutschland Eklat zum "Nischel"-Geburtstag - Chemnitzer Karl-Marx-Kopf ist doch nicht der größte
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12:56 09.10.2011
Der „Nischel“ im Zentrum von Chemnitz: Ist der Karl-Marx-Kopf doch nicht der größte? Quelle: Volkmar Heinz
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Chemnitz

Angesprochen auf den nach offiziellen Angaben 7,70 Meter hohen und 42 Tonnen schweren Lenin-Kopf im russischen Ulan Ude, erklärte die Stadtverwaltung nun, diesen Daten leider nichts entgegen setzen zu können. „Aber auf jeden Fall gehen wir in Chemnitz davon aus, dass der Marx-Kopf in Chemnitz die am meisten fotografierte Porträtbüste ist“, hieß es lediglich.

Der von den Chemnitzern liebevoll-spöttisch genannte „Nischel“ kommt auf eine Gesichtshöhe von 7,10 Metern und etwa 40 Tonnen Gewicht - das sind 60 Zentimeter und zwei Tonnen weniger als der 1971 errichtete Lenin-Kopf. Die Nachricht vom Verlust des Superlativs kam gerade noch pünktlich zum 40-jährigen Bestehen: Am 9. Oktober 1971 war das Monument im Beisein der damaligen DDR-Führungsspitze enthüllt worden.

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Chemnitz war 18 Jahre zuvor in Karl-Marx-Stadt umbenannt worden. Im April 1990, kurz nach der Wende, entschieden sich die Einwohner mehrheitlich für die Rückbenennung. Ein Abriss des von Bildhauer Lew Kerbel (1917-2003) entworfenen Bronze-Denkmals stand hingegen nie ernsthaft zur Debatte. Eine Feier des Jubiläums am Sonntag ist nicht geplant.

dpa