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Mitteldeutschland Erneutes Sturmtief am Sonntag – so stark ist Leipzig betroffen
Region Mitteldeutschland Erneutes Sturmtief am Sonntag – so stark ist Leipzig betroffen
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14:49 16.02.2020
Durch Sachsen zieht am Sonntag eine Sturmfront. Quelle: Bernd Thissen/dpa
Leipzig

Die Sachsen müssen sich am Sonntag erneut auf kräftigen Sturm einrichten. Betroffen sind sowohl das Berg- als auch das Tiefland. Für Regionen in einer Höhe von mehr als 1000 Metern hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung herausgegeben. So schlimm wie in der vergangenen Woche mit dem Tief „Sabine“ solle es aber nicht werden, sagte DWD-Meteorologe Florian Engelmann gegenüber LVZ.de.

Sturmböen am Flughafen

„Am Sonntagabend nimmt der Sturm auch in Leipzig noch einmal zu und wird bis Mitternacht seinen Höhepunkt erleben“, so der Wetterexperte. Bereits am Mittag verzeichnete er Böen von 78 Stundenkilometern am Flughafen in Schkeuditz. Werte von Tempo 85 seien dort durchaus noch drin.

Eine nach Sachsen ziehende Kaltfront bringe aber erst am Dienstag auch niedrigere Temperaturen mit sich. Am Montag bleibe es bei trübem Wetter noch ähnlich mild wie am Sonntag. An einer Messstation bei Meißen wurden knapp 16 Grad gemessen, viel zu warm für die Jahreszeit, wie Engelmann betonte.

Brockenbahn fährt nicht mehr

Deutlich stärkere Böen registrierte der DWD im Harz und auf dem Brocken. Ab Sonntagmittag würden keine Züge mehr starten, sagte HSB-Sprecher Dirk Bahnsen in Wernigerode. Einzige Ausnahme sei ein Abschnitt zwischen Ilfeld und Nordhausen in Thüringen. Grund sei ein heftiger Sturm, der aufziehe, sagte Bahnsen.

Nach Angaben der Meteorologen ist auf dem höchsten Berg des Landes für Sonntag mit extremen Orkanböen von mehr als 140 Kilometern pro Stunde zu rechnen. Das Unwetter mit ortsweise Regen soll die kommenden Tage anhalten.

Auf dem Brocken hatte erst vor einer Woche Sturmtief „Sabine“ für extreme Orkanböen mit Spitzenwerten von 171 Kilometern pro Stunde gesorgt.

Von mro

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