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Faktencheck So steigen ab 1. Januar die Unterhaltssätze für Alleinerziehende in Sachsen
Region Mitteldeutschland Faktencheck So steigen ab 1. Januar die Unterhaltssätze für Alleinerziehende in Sachsen
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15:38 18.12.2019
Archivfoto Quelle: Christian Charisius / dpa
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Dresden

Der zuständige Familiensenat des Oberlandesgerichts Dresden hat die Unterhaltssätze für Alleinerziehende erneut angepasst. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, gelten die neuen Bedarfsbeiträge ab 1. Januar 2020. Die für Minderjährige werden in der Regel um den halben Kindergeld-Beitrag verringert. Zudem steige der Bedarf für den volljährigen Nachwuchs mit eigenem Haushalt auf 860 Euro monatlich.

Im Zuge der Anpassungen seien auch die Beträge angepasst worden, die Unterhaltspflichtige von ihrem Nettoeinkommen für den eigenen Lebensunterhalt behalten dürfen, bevor überhaupt die Unterhaltspflicht für den Nachwuchs einsetzt. „So liegt der notwendige Selbstbehalt gegenüber minderjährigen Kindern künftig für Erwerbstätige bei 1.160 Euro, für nicht Erwerbstätige bei 960 Euro“, hieß es aus Dresden. Darin eingeschlossen sei bereits eine Wohnkostenpauschale von 430,00 Euro.

In der Regel stiegen die Unterhaltsbeiträge bei Minderjährigen gegenüber jenen aus dem Vorjahr um etwa vier Prozent an, bei Jugendlichen über 18 Jahre sind ab 1. Januar etwa 0,5 Prozent mehr zu bezahlen.

Mehr Fakten aus Sachsen: www.lvz.de/fakten

Von Matthias Puppe

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