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Faktencheck Steigende Zahlen ausländischer Absolventen an Sachsens Hochschulen
Region Mitteldeutschland Faktencheck Steigende Zahlen ausländischer Absolventen an Sachsens Hochschulen
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16:49 15.11.2019
Studierende sitzen im Hörsaal der Technischen Universität in Dresden. (Archivfoto) Quelle: Arno Burgi/dpa
Kamenz

In Sachsen studieren immer mehr Menschen aus dem Ausland – und das auch sehr erfolgreich. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der ausländischen Absolventen nahezu verdoppelt. Wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte, erreichten im Prüfungsjahr 2018 insgesamt 3272 Studierende ohne bundesdeutschen einen Hochschulabschluss. Das waren elf Prozent mehr als im Jahr davor. Anno 2009 hatten die Behörden noch 1710 ausländische Absolventen registriert.

Praktisch jeder sechste Absolvent einer sächsischen Hochschule oder Universität kommt inzwischen nicht aus einem der 16 Bundesländer. Im Schnitt der Republik ist es nur jeder zehnte. Bei den Herkunftsländern liegt China mit zuletzt 624 Absolventen vor Österreich (496 Absolventen) und Indien (315 Absolventen). Der Anteil der Studentinnen aus dem Ausland lag bei 44 Prozent und somit unter dem aus Deutschland (49 Prozent).

Im Wintersemester 2018/2019 waren insgesamt 17.958 ausländische Studierende an Sachsens Hochschulen eingeschrieben. Das entsprach einem Anteil von 16,5 Prozent aller Studierenden. Die meisten von ihnen lernten an der Technischen Universität in Dresden (4913), gefolgt von der Universität in Leipzig (3219) und der Technischen Universität in Chemnitz (2930).

Weitere Fakten aus Sachsen: www.lvz.de/fakten

Von Matthias Puppe

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