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Mitteldeutschland Freie Wähler kritisieren „abgestufte Chancengleichheit“ bei Wahlkampfforen
Region Mitteldeutschland Freie Wähler kritisieren „abgestufte Chancengleichheit“ bei Wahlkampfforen
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12:02 12.06.2019
Matthias Berger kritisiert die Landeszentrale für politische Bildung. Quelle: Frank Schmidt
Leipzig

Die Freien Wähler (FW) kritisieren, dass ihre Direktkandidaten nicht zu Wahlkampfforen der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen eingeladen werden. FW-Sprecher Matthias Berger, der auch Oberbürgermeister in Grimma ist, schreibt in einer Pressemitteilung: „ Es hättet sich gehört, dass die Landeszentrale alle relevanten Wahlbewerber zumindest in einer verminderten Zahl zu Wahlforen mit einlädt.“

. Die Landeszentrale hat für die Foren Kooperationsvereinbarungen mit den drei großen Regionalzeitungen in Sachsen vereinbart, darunter auch die LVZ. Bei der Auswahl der einzuladenden Kandidaten wurde zu Grunde gelegt, welche Parteien bisher bereits im Landtag vertreten sind. Eine Ausnahme bildet die FDP, die aber im Bundestag sitzt.

Vorschlag: Staffelung der Teilnehmer

Die Freien Wähler argumentieren, die Bürger hätten ein Recht, die Spannbreite der Wahlbewerber kennenzulernen. Eine Staffelung der Teilnahme gemessen an der abgestuften Chancengleichheit wäre ein respektvoller Umgang.

Wie Berger schreibt, gehen die Freien Wähler „nach ihrem Wahlerfolg bei der Kommunalwahl davon aus“, zur Landtagswahl am 1. September „nun die 4-5% Wahlprognose liefern“ zu können.

Von LVZ

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