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Mitteldeutschland Termin beim Jobcenter versäumt – ab sofort drohen keine Sanktionen mehr
Region Mitteldeutschland Termin beim Jobcenter versäumt – ab sofort drohen keine Sanktionen mehr
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11:05 16.03.2020
Es geht auch telefonisch – Arbeitsagenturen und Jobcenter bestehen nicht mehr auf persönliche Vorsprache. Quelle: Jens Kalaene/dpa
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Leipzig

Jetzt schränken auch die Arbeitsagenturen und Jobcenter in Sachsen den Kundenverkehr ein. „Keine persönliche Termine mehr!“, teilt die Landesarbeitsagentur mit. Auch vereinbarte Gespräche in den Behörden entfallen. Sanktionen, weil Kunden ihren Termin nicht wahrnehmen, müssten nicht befürchtet werden.

„Vereinbarte Termine müssen nicht abgesagt werden und es ist auch keine telefonische Nachfrage erforderlich“, so die Landesarbeitsagentur. Das gilt für sowohl für Gespräche bei den Arbeitsagenturen als auch bei den Jobcentern.

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Hartz-IV-Empfänger müssen nicht mehr persönlich vorsprechen

Alle Anliegen sollen ab sofort weitgehend über die eService-Angebote geklärt werden – online über Smartphone, Tablet oder PC. „Ganz individuelle Gesprächsbedarfe können telefonisch über die Service-Hotline geklärt werden – trotz erhöhten Anrufaufkommens“, heißt es weiter. Auch die Arbeitslosmeldung könne telefonisch erfolgen.

Hartz-IV-Empfänger müssen nicht mehr persönlich vorsprechen. Das bedeutet auch, dass sie nicht mit Sanktionen rechnen müssten.

Die Maßnahmen dienten der Bewältigung der Coronavirus-Krise. Die Versorgung aller, die auf die Geldleistungen von Jobcenter oder Arbeitsagentur angewiesen sind, sei sichergestellt. Dies gilt auch für die Auszahlung von Kindergeld und Kinderzuschlag.

Mehr zum Thema: Die aktuelle Entwicklung in Leipzig und Sachsen im Liveticker

Von Andreas Dunte

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