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Mitteldeutschland Keine Panzer zu Demozwecken: ZPS darf nicht in Dresden demonstrieren
Region Mitteldeutschland Keine Panzer zu Demozwecken: ZPS darf nicht in Dresden demonstrieren
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09:45 01.09.2019
Der Dresdner Landtag von Innen. Quelle: ebastian Kahnert/dpa
Dresden

Das für umstrittene Kunstaktionen bekannte „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) darf nach eigenen Angaben nicht wie geplant mit einem ausrangierten Panzer vor dem Dresdner Landtag demonstrieren.

Keine Panzer als Kundgebungsmittel

Die Stadt habe einen entsprechenden Bescheid per Mail verschickt, erklärte ZPS-Leiter Philipp Ruch am Samstag. In dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es, dass die Verwendung des Kampfpanzers als Kundgebungsmittel untersagt werde. Zuvor hatte „Radio Dresden“ berichtet. Die Stadt als zuständige Versammlungsbehörde war am Samstag nicht zu erreichen.

Die Aktivisten hatten geplant, mit einem Panzer ohne funktionsfähige Waffen vor dem Dresdner Landtag auffahren zu wollen und der AfD symbolisch den Krieg zu erklären. In Sachsen wird heute ein neuer Landtag gewählt, es wird mit einem Erstarken der AfD gerechnet. Laut Ruch soll trotz des Verbotes an der Aktion festgehalten werden.

Allerdings gebe es technische Schwierigkeiten. Der Tieflader, der den 13,5 Tonnen schweren angemieteten Panzer auf einem Tieflader in die sächsische Landeshauptstadt transportieren sollte, habe einen Achsbruch erlitten. Daran könnte die künstlerische Verteidigung der Demokratie in Sachsen scheitern, so Ruch.

ZPS sorgt immer wieder für Schlagzeilen

Das Zentrum für Politische Schönheit sorgt immer wieder für Aufsehen. So hatten Aktivisten neben dem Haus des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke das Berliner Holocaust-Mahnmals nachgebaut.

Nachbau als symbolische Außenstelle des Berliner Denkmals fuer die ermordeten Juden Europas durch das Zentrum für politische Schönheit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wohnhaus von Björn Höcke (AfD) in Bornhagen. Quelle: imago

Von RND/dpa

Er hat als Berater für TV-Erfolgsserien wie „Weißensee“ (ARD) und „Tannbach“ (ZDF) gearbeitet und gilt als wichtigster Experte für die Geschichte der DDR: Im Interview spricht der (Ost-) Berliner Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk (52) über sein neues Buch „Die Übernahme“, warum sein ältester Sohn ihm dabei geholfen hat und weshalb er gegen eine Ost-Quote ist.

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