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Mitteldeutschland Landesgartenschau wieder im Drei-Jahres-Rhythmus
Region Mitteldeutschland Landesgartenschau wieder im Drei-Jahres-Rhythmus
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16:00 19.01.2016
Die sächsische Landesgartenschau wird künftig wieder in einem Drei-Jahres-Rhythmus stattfinden. (Archivfoto aus Oelsnitz 2015) Quelle: dpa
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Dresdeb

Die sächsische Landesgartenschau wird künftig wieder in einem Drei-Jahres-Rhythmus stattfinden. Nach der Schau in Frankenberg 2019 soll die 9. Landesgartenschau 2022 stattfinden. Das hat das Kabinett am Dienstag in Dresden beschlossen. Städte und Gemeinden könnten sich bis Ende August um die Ausrichtung bewerben, sagte Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU). Eine Ausrichtung lohne sich. Das habe die Landesgartenschau in Oelsnitz/Erzgebirge gezeigt, die im vergangenen Jahr mit 414.000 Besuchern deutlich mehr Gartenbegeisterte angezogen habe als kalkuliert. „Die Landesgartenschau an sich ist ein Wirtschaftsfaktor“, betonte er.

Der Freistaat fördert erforderliche Investitionen mit bis zu 3,5 Millionen Euro. Für die Umsetzung der Schau selbst können weitere 375.000 Euro bewilligt werden. Bewerber müssten eine zusammenhängende Fläche zwischen 10 und 15 Hektar bereitstellen und dafür sorgen, dass der Unterhalt dauerhaft entstandener Anlagen später selbst finanziert werde, sagte Schmidt. Kommunen können sich einzeln oder im Zusammenschluss bewerben. Ende des Jahres soll feststehen, wo die 9. Landesgartenschau stattfindet.

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Für die 8. Landesgartenschau in Oelsnitz war man auf einen Vier-Jahres-Rhythmus umgestiegen, um nicht mit dem Termin der ursprünglich ebenfalls für 2018 geplanten Landesausstellung zur Industriekultur zu kollidieren. Die Landesausstellung war aber dann auf das Jahr 2020 verlegt worden.

LVZ

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