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Mitteldeutschland Licht für vergessenes Juwel – Sonderschau öffnet Wermsdorfer Schloss Hubertusburg
Region Mitteldeutschland Licht für vergessenes Juwel – Sonderschau öffnet Wermsdorfer Schloss Hubertusburg
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15:24 25.04.2013
Auf Hubertusburg in Wermsdorf wurde der Siebenjährige Krieg beendet. Quelle: dpa
Wermsdorf

Anlass ist der 250. Jahrestag des Hubertusburger Friedens, mit dem 1763 der Siebenjährige Krieg beendet wurde. „Es war eine grandiose Idee, dieses Schloss aus dem Dornröschenschlaf zu wecken“, sagte SKD-Generaldirektor Hartwig Fischer am Donnerstag. Rund 200 Exponate aus den Depots der Kunstsammlungen lassen auf rund 430 Quadratmetern von diesem Sonntag an Glanz und Elend einer Epoche lebendig werden.

Wermsdorf. Eine Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) rückt das zu Unrecht vergessene Schloss Hubertusburg in Wermsdorf (Nordsachsen) ins Licht der Öffentlichkeit. Anlass ist der 250. Jahrestag des Hubertusburger Friedens, mit dem 1763 der Siebenjährige Krieg beendet wurde.

„Die königliche Jagdresidenz Hubertusburg und der Frieden von 1763“ (bis 5. Oktober) zeugt von deren Geschichte, der Leidenschaft der sächsischen Kurfürsten für die Parforcejagd und höfischer Prachtentfaltung, aber auch den Kriegsjahren und der politischen Bedeutung von Hubertusburg. In sechs für fast eine Million Euro im Rohbau nutzbar gemachten Räumen der Beletage sind prunkvolle Jagdwaffen und -utensilien, kostbare Porzellane, Gemälde, edle Silberarbeiten und Möbel wie der Audienzstuhl des Königs sowie Dokumente wie ein Faksimile des Friedensvertrages inszeniert.

„Einige Kunstwerke sind erstmals wieder am angestammten Ort“, sagte Kuratorin Claudia Brink. Dazu gehören eine Vase in blau und gelb - die Farben der Parforcejagd in Sachsen. Die Schau rücke auch den zu Unrecht als introvertierter Schwächling verkannten Kurfürsten Friedrich August II. ins rechte Licht, der als August III. König von Polen und Litauen gewesen sei, sagte Rüstkammer-Chef Dirk Syndram. Die Ausstattung der morbide wirkenden Räume mit seidenbespannten Stellwänden und bedruckten Stofffahnen lässt die einstige Pracht seines Königsschlosses erahnen. Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller (CDU) hofft auf eine Belebung der Region und des Tourismus - und eine dauerhafte Nutzung.

dpa

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