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Mitteldeutschland Linke spricht nach sexuellem Übergriff von „Angsträumen“ in Sachsens Zügen
Region Mitteldeutschland Linke spricht nach sexuellem Übergriff von „Angsträumen“ in Sachsens Zügen
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16:28 31.05.2017
Mitteldeutsche Regionalbahn
Die Fahrgäste sollen sich in der Mitteldeutschen Regionalbahn sicherer fühlen, fordert die Linke. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Leipzig

Nach dem sexuellen Übergriff auf eine 52-Jährige in einem Zug von Leipzig nach Chemnitz fordern die Linken im Landtag politische Konsequenzen. Der mobilitätspolitische Sprecher Marco Böhme (Linke) hielt Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) dazu an, eine Rüge gegen die Mitteldeutsche Regionalbahn auszusprechen. Diese würde offenbar die Gelder, die sie erhalte, nicht für moderne Züge einsetzen. In den alten Zügen entstünden durch isolierte Abteile oder dunkle Unterführungen „Angsträume“.

Die Linken plädieren deshalb für moderne Strategien im Zugverkehr. Ein Frauenabteil, das die Mitteldeutsche Regionalbahn selbst eingerichtet hat, lehnt die Partei allerdings weiterhin als „rückwärtsgewandt“ ab. Sie spricht sich für helle und moderne Großraumwagen und mehr Personal aus.

In einem Zug von Leipzig nach Chemnitz war in der Nacht zu Dienstag eine 52-jährige Frau sexuell belästigt worden. Der betrunkene Täter wurde bei der Ankunft am Bahnhof festgenommen.

pad