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Mitteldeutschland Mario ist der „Biggest Loser“!
Region Mitteldeutschland Mario ist der „Biggest Loser“!
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12:56 29.04.2019
Riesenauftritt: Mario Pohl gertenschlank beim Finale der Biggest Loser-Staffel. Quelle: © SAT.1/Guido Engels
Jeßnitz

Was für ein Triumph für Mario Pohl: Der Jeßnitzer ist „Biggest Loser“ 2019 und nicht nur das. Im Rahmen der gleichnamigen Abnehmsendung von Sat.1 ist er sogar der Biggest Loser aller Zeiten.

Was in jedem anderen Zusammenhang negativ klingen würde, bedeutet hier einen Rekord nach zehn Staffeln der Show. Denn dass der 39-Jährige 101,4 Kilogramm und damit mehr als 51 Prozent seines Körpergewichts verloren hat, ist in der Sendung so noch nie da gewesen.

50.000 Euro Preisgeld

100 Kilo leichter und 50.000 Euro schwerer – das ist die Bilanz des 1,91-Meter-Hünen, der mit dem größten Gewicht aller 50 Startkandidaten angetreten war. Dass er einst 196,1 Kilo gewogen hatte, war angesichts seines Auftritts beim Staffelfinale, das am Sonntagabend ausgestrahlt wurde, kaum zu glauben.

Der Moment des Triumphs: Mario hat deutlich mehr als die Hälfte seines Gewichts verloren. Quelle: © SAT.1/Guido Engels

Gertenschlank zeigte er sich, hatte beim Einmarsch echte Ketten um, die er bildschirmwirksam sprengte, um anschließend im schicken dunklen Anzug über die Bühne zu wirbeln.

Nur noch 94,7 Kilogramm

Das hatten zuvor allerdings auch seine drei Konkurrenten im Finale getan – eine nicht weniger beeindruckende Entwicklung. Die Wahrheit folgte auf der Waage. Melanie und Michael scheiterten knapp an der 50 Prozent-Hürde.

Julian dagegen hatte es geschafft, mehr als 50 Prozent des Körpergewichts zu reduzieren, doch am Ende war es fast ein Prozent Vorsprung für Mario Pohl, der mit nur noch 94,7 Kilogramm daherkam und sein Idealgewicht beinahe erreicht haben dürfte.

Vorher und nachher – Mario ist kaum wiederzuerkennen. Quelle: © SAT.1/Willi Weber

Mit in der Sendung waren auch Marios Ehefrau Janine sowie die Eltern und der Bruder. „Meine Familie war mein Motivator, um die Zähne zusammenzubeißen“, sagte er vor dem Wiegen noch einmal. Mama Christa zeigte sich stolz: „Wir haben immer gehofft, dass er es schafft. Dann haben wir es gesehen. Er hat sich so verändert. Es war nicht zu fassen.“

Riesenlob gab es auch von Trainerin Mareike Spaleck, die Mario als „Abspeck-Maschine“ würdigte, bevor er mit einem Jubelsprung das Endergebnis feierte.

Von Sebastian Fink

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