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Mitteldeutschland Mehrere Schwerverletzte bei Unfall auf der A 9 bei Wiedemar
Region Mitteldeutschland Mehrere Schwerverletzte bei Unfall auf der A 9 bei Wiedemar
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15:49 04.12.2019
Ein Unfall mit mehreren Schwerverletzten hat sich auf der A 9 bei Wiedemar ereignet. Quelle: Michael Strohmeyer
Wiedemar

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Mittwoch gegen 9 Uhr auf der Autobahn 9 bei Wiedemar (Landkreis Nordsachsen) ereignet. Auf der Strecke in Fahrtrichtung Berlin hat ein Sattelzug einen Pkw mit vier Personen unter dem Auflieger eines anderen Sattelzuges hindurchgeschoben, informierte die Polizeidirektion Leipzig.

Mehrere Menschen sind bei einem Unfall auf der A 9 bei Wiedemar schwer verletzt worden. Auf der Strecke in Fahrtrichtung Berlin hat ein Sattelzug einen Pkw mit vier Personen unter dem Auflieger eines anderen Sattelzuges hindurchgeschoben.

Sattelzug fährt aufs Stauende auf

Der Fahrer eines Sattelzuges Volvo stand mit seinem Lkw im Stau mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Ein nachfolgender Volvo-Sattelzug hielt hinter diesem an und schaltete ebenfalls seine Warnblinkanlage ein. Der 31-jährige Fahrer eines Pkw Peugeot 207 näherte sich dem Stauende und verringerte seine Geschwindigkeit. Der dem Pkw folgende Renault-Sattelzug, am Steuer ein 60-Jähriger, fuhr auf den Pkw auf und schob diesen nach links unter dem Auflieger des stehenden Sattelzuges hindurch. Nachfolgend kollidierte er mit dem Volvo-Sattelzug und schob diesen auf den davor stehenden Sattelzug.

Zwei Frauen lebensbedrohlich verletzt

Im Pkw erlitten der Fahrer (31) sowie der Beifahrer (31) schwere Verletzungen. Die auf der Rückbank sitzenden beiden Frauen (45) wurden lebensbedrohlich verletzt. Der 60-jährige Verursacher im Renault Sattelzug erlitt schwere Verletzungen. Der 31-jährige Fahrer eines der Volvo-Sattelzüge wurde leicht verletzt.

Autobahn war gesperrt

Die Autobahn musste gesperrt werden. Polizei, Rettungskräfte und ein Notarzt waren schnell vor Ort. Die Kameraden der Feuerwehr Wiedemar waren mit sieben Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften am Unfallort. Zwei Rettungshubschrauber brachten die Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser. Sachverständige der Dekra wurden hinzugezogen. Der Sachschaden beläuft sich auf über 100 000 Euro.

Schon letzten Mittwoch schwerer Unfall

Genau vor einer Woche, am 27. November gegen 8.45 Uhr, hatte sich in diesem Abschnitt ebenfalls schon ein schwerer Unfall ereignet. Vier Lkw waren beteiligt. Zwei Menschen starben, zwei weitere Personen wurden eingeklemmt und schwer verletzt.

Von lvz

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