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Mitteldeutschland „Katastrophe von nationaler Tragweite“: Kretschmer kündigt sächsische Hilfen für Hochwasser-Regionen an
Region Mitteldeutschland

Michael Kretschmer kündigt sächsische Hilfen für Hochwasser-Regionen an

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18:49 15.07.2021
15.07.2021, Nordrhein-Westfalen, Trier: Das Klinikum Mutterhaus Ehrang steht unter Wasser und wurde komplett notevakuiert. Foto: Sebastian Schmitt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
15.07.2021, Nordrhein-Westfalen, Trier: Das Klinikum Mutterhaus Ehrang steht unter Wasser und wurde komplett notevakuiert. Foto: Sebastian Schmitt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: Sebastian Schmitt
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Dresden

Sachsen hat laut Ministerpräsident Michael Kretschmer den Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Hilfe zur Beseitigung der Unwetterschäden angeboten. „Diese betroffenen Regionen brauchen schnelle und unbürokratische Unterstützung von Seiten des Bundes, so wie sie auch Sachsen beim Jahrhunderthochwasser 2002 erhalten hat“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag. „Das Hochwasser ist eine Katastrophe von nationaler Tragweite.“

Unwetter hatten am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ganze Landstriche verwüstet, Orte von der Außenwelt abgeschnitten und Häuser weggespült. Mehr als 40 Menschen sind durch die Unwetter gestorben. In Rheinland-Pfalz werden noch Dutzende Menschen vermisst.

Erinnerungen werden wach

Die Bilder von den Verwüstungen im Westen riefen im Freistaat Erinnerungen an die verheerenden Hochwasser von 2002 und 2013 wach. Mitte August 2002 brach über Sachsen eine Jahrhundertflut herein. Monsunartige Regenfälle in Tschechien und im Freistaat lösten eine Katastrophe bislang ungekannten Ausmaßes aus. Die sächsischen Flüsse stiegen binnen weniger Stunden dramatisch an und hinterließen unermessliche Verwüstungen. 21 Tote waren zu beklagen. Der Schaden ging in die Milliarden.

Von RND/dpa