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Mitteldeutschland Platz im Pflegeheim: Eigenanteil liegt in Sachsen bei rund 1600 Euro
Region Mitteldeutschland

Platz im Pflegeheim: Eigenanteil liegt in Sachsen bei rund 1600 Euro

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07:38 27.01.2021
Der Eigenanteil an einem Platz in einem Pflegeheim liegt in Sachsen unter dem Bundesdurchschnitt.
Der Eigenanteil an einem Platz in einem Pflegeheim liegt in Sachsen unter dem Bundesdurchschnitt. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
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Berlin/Dresden

Das waren 21 Euro mehr als im Juli vergangenen Jahres und 363 Euro mehr als zu Beginn des Jahres 2019. Damit liegt Sachsen aber noch unter dem bundesweiten Schnitt von 2068 Euro pro Monat.

Im Vergleich der Bundesländer am teuersten bleiben Heimplätze in Nordrhein-Westfalen mit nun durchschnittlich 2460 Euro. Dagegen ist die Belastung in Sachsen-Anhalt mit 1465 Euro am niedrigsten.

Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil der Kosten

In den Summen ist zum einen der Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten. Für Heimbewohner kommen aber noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und für Investitionen in den Einrichtungen dazu.

Der Eigenanteil allein für die reine Pflege stieg im bundesweiten Schnitt auf 831 Euro im Monat, nachdem es zum 1. Juli 2020 noch 786 Euro waren. In Sachsen stieg dieser Wert im gleichen Zeitraum von 595 auf 672 Euro.

Bund soll Investitionen zahlen

Der ehrenamtliche Vorsitzende des Verbands der Ersatzkassen (vdek), Uwe Klemens, forderte die Bundesländer auf, die Investitionskosten für die Pflegeeinrichtungen zu übernehmen, um auch hier die Pflegebedürftigen zu entlasten. Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeschlagenen 100 Euro reichten nicht. Sie deckten nicht mal ein Viertel der bundesdurchschnittlichen Investitionskosten von 458 Euro, die Pflegebedürftige pro Monat zahlen müssten.

Von RND/dpa