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Mitteldeutschland „Psychiatrie-Oscar“ für Leipziger Chefärztin und Sozialarbeiter
Region Mitteldeutschland „Psychiatrie-Oscar“ für Leipziger Chefärztin und Sozialarbeiter
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16:30 13.12.2019
Freude über den „Psychiatrie-Oscar“: Chefärztin Katarina Stengler und Sozialarbeiter Matthias Alberti vom Leipziger Helios Park-Klinikum. Quelle: Sven Gückel
Leipzig

Große Freude über eine bundesweite Ehrung im Leipziger Helios-Park-Klinikum: Ein Team um die Chefärztin und Professorin Katarina Stengler und Sozialarbeiter Matthias Alberti wurde jetzt mit dem „Psychiatrie-Oscar“ für ihr Projekt „WORK2gether“ ausgezeichnet. Das Projekt beschäftigt sich seit 2017 mit der Wiedereingliederung psychisch kranker Menschen in den Arbeitsalltag. Der Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) gilt als eine Art Branchen-“Oscar“, er wurde auf dem Jahreskongress in Berlin vergeben. Die Fachgesellschaft sucht jedes Jahr innovative Arbeiten und Projekte. „Ich freue mich vor allem für mein Team, das damit für seine harte, tägliche Arbeit eine große öffentliche Wertschätzung erfährt“, sagte Professorin Stengler nach der Verleihung mit dem Preis in der Kategorie „Pflege- und Gesundheitsfachberufe“.

Wie können psychisch erkrankte Menschen in den oft immer hektischer werdenden Arbeitsalltag wieder zurückfinden? Haben diese Menschen überhaupt noch eine Chance im Job? Diesen wichtigen medizinischen Fragen widmet sich das nun preisgekrönte Projekt seit zwei Jahren. Die Wiedereingliederung psychisch Kranker in den Arbeitsprozess, wie sie in Park-Klinikum gefördert wird, hat damit aus Sicht der Fach-Jury eine bundesweite Vorreiter-Rolle eingenommen. „Soziales Kompetenztraining und ein Job-Coaching, in dessen Rahmen Teilnehmer bei der Arbeitsaufnahme unterstützt und in ihrem Arbeitsalltag betreut werden, gehören zu unseren direkten Maßnahmen“, sagte der Projektleiter und Sozialarbeiter Mathias Alberti. Wie wichtig das Arbeitsleben für die Patienten ihrer Klinik ist, machte Professorin Stengler klar. „Ohne soziale Teilhabe vermindert sich nicht nur die Chance auf Genesung, auch die Probleme, die zur psychischen Erkrankung geführt haben können, bleiben dadurch oftmals bestehen.“ Das Projekt wird am Zentrum für Seelische Gesundheit im Park-Klinikum umgesetzt und soll nun nach dem offiziellen Ritterschlag weiter fortgesetzt werden. Es sei besonders in einer so großen, privat betriebenen Klinik kein Normall, dass ein derartiges Projekt im Sinne psychisch betroffener Patienten so konsequent unterstützt werde, so die Leipziger Chefärztin.

Von André Böhmer

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