Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland Riesenflieger Airbus A380 trainiert „Ping-Pong-Flüge“ in Leipzig
Region Mitteldeutschland Riesenflieger Airbus A380 trainiert „Ping-Pong-Flüge“ in Leipzig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:54 09.06.2010
Von Robert Nößler
Anzeige

Die Piloten der Airline trainierten dabei Linienflüge. Bis zum späten Nachmittag sollte der A380 insgesamt neun Mal zwischen beiden Flughäfen hin und her fliegen. Ebenso wie bei den Touch-and-Go-Trainings am 1. Juni kamen auch diesmal wieder zahlreiche Schaulustige, um den Riesenflieger zu sehen.

Für die Strecke bis nach Mecklenburg-Vorpommern und zurück benötigte er rund eine Stunde. „Wir führen ein reines Flugtrainings-Programm durch, da die Piloten für die A380-Lizenz noch eine gewisse Anzahl an Linienflügen absolvieren müssen“, erklärte Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber. Die Maschine hielt daher nicht vor dem Terminal wie bei den Tests am Dienstag vergangener Woche.

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_2434]

Die „Ping-Pong-Fliegerei“, wie Weber es nennt, werde sehr wahrscheinlich am Donnerstag in Leipzig fortgesetzt. „Bevor die Maschine am Freitag zum ersten Linienflug nach Tokio startet, wollen wir die letzten beiden Tage noch für das Training nutzen.“ Bislang verfügt die Lufthansa nur über einen A380.

Lufthansa plant künftig regelmäßiges Training mit dem A380 in Leipzig

Bis zum Jahresende sollen drei weitere Maschinen hinzukommen. „Ich gehe fest davon aus, dass dann noch öfter in Leipzig trainiert wird, um die Piloten auszubilden.“ Der Flughafen biete bei jeder Witterungsbedingung ideale Voraussetzungen, meint Weber und verweist auf das zurückliegende Training bei Dauerregen am 1. Juni.

Trotz des schlechten Wetters waren vergangene Woche nach Angaben des Flughafens rund 7000 Schaulustige gekommen, um den A380 in Leipzig zu sehen. Auch diesmal waren – bei Sonnenschein – wieder viele neugierige Besucher vor Ort. „Das Flugzeug strahlt eine unglaubliche Faszination aus“, erklärte Airport-Sprecher Uwe Schuhart.

Robert Nößler