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Mitteldeutschland Sachsen schränkt „kleinen Grenzverkehr“ nach Polen und Tschechien ein
Region Mitteldeutschland

Sachsen schränkt „kleinen Grenzverkehr“ nach Polen und Tschechien ein

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19:52 16.11.2020
Einkaufen und Tanken in Tschechien ist ab Dienstag bis Auf Weiteres wegen der Corona-Krise verboten. Quelle: imago images/Bernd März
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Leipzig/Dresden

Sachsen schränkt ab Dienstag den sogenannten kleinen Grenzverkehr in die Nachbarländer und weitere Risikogebiete ein. Wie die Landesregierung am Montag mitteilte, wird dazu die sächsische Corona-Verordnung entsprechend angepasst.

Wer länger als 12 Stunden im Ausland war, muss in Quarantäne

Die neuen Regelungen sehen vor, dass Personen, die länger als 12 Stunden in einem ausländischen Risikogebiet waren, in Quarantäne müssen. Zu diesen Risikogebieten zählen unter anderem Polen und Tschechien. Umgekehrt gilt, dass Menschen, die aus ausländischen Risikogebieten stammen, sich für höchstens 12 Stunden ohne Quarantänepflicht in Sachsen aufhalten dürfen.

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Einkäufe und Tanken hinter der Grenze sind verboten

Aufenthalte in ausländischen Risikogebieten sind nur noch erlaubt, wenn sie einen triftigen Grund haben. Dazu zählen berufliche, soziale oder medizinische Gründe. „Angesichts der ernsten Lage haben wir entschieden, dass Einkaufs- oder Tankfahrten nicht mehr von der Quarantänepflicht ausgenommen sind. Wir müssen die Kontakte einschränken, um die Pandemie einzudämmen“, erklärte Sachsens Sozialministerin Petra Köpping SPD am Montag. Einkaufen im Ausland, Tanken oder die Teilnahme an sportlichen oder kulturellen Ereignissen ist demnach bis auf Weiteres verboten.

Von joka