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Mitteldeutschland Sachsen zahlt höhere Asyl-Pauschale an Kommunen – Städtetag begrüßt Kompromiss
Region Mitteldeutschland Sachsen zahlt höhere Asyl-Pauschale an Kommunen – Städtetag begrüßt Kompromiss
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Das Land Sachsen zahlt den Kommunen künftig mehr Geld für die Unterbringung von Flüchtlingen. Quelle: André Kempner
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Dresden

- Sachsen gibt den Kommunen für die Unterbringung von Asylsuchenden mehr Geld. Der Städte- und Gemeindetag begrüßte am Freitag den ausgehandelten Kompromiss. „Es waren keine einfachen Verhandlungen, aber am Ende hat sich die neutrale Empfehlung des Gutachtens durchgesetzt. Mit dem Ergebnis können beide Seite gut leben“, sagte Geschäftsführer Mischa Woitscheck: „Die Erhöhung der Pauschale bewirkt, dass die Landkreise und Kreisfreien Städte, die zuletzt auf einem guten Teil der Flüchtlingskosten sitzen geblieben sind, entlastet werden.“

Über die Erhöhung der Pauschale hatte am Freitag zuerst die Chemnitzer „Freie Presse“ berichtet. Der Betrag wird in diesem Jahr auf 10 500 Euro pro Flüchtling und Jahr angehoben. Das sind 2900 Euro mehr als bisher. Für 2017 und 2018 einigten sich beide Seiten auf eine Pauschale leicht unter 10 000 Euro. Dabei gehen sie von deutlich sinkenden Flüchtlingszahlen aus, hieß es in dem Zeitungsbericht.

Von LVZ