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Mitteldeutschland Sachsen zeichnet ehrenamtlich engagierte Bürger aus
Region Mitteldeutschland Sachsen zeichnet ehrenamtlich engagierte Bürger aus
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12:46 05.12.2009
Internationaler Tag des Ehrenamtes: Mehr als ein Drittel aller Deutschen setzt sich in der Freizeit ehrenamtlich im sozialen Bereich, bei der Feuerwehr, für die Umwelt oder in Interessengruppen ein. Quelle: Volkmar Heinz
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Dresden

„Der eigentliche Lohn für das Ehrenamt sind die Anerkennung und Würdigung der Arbeit durch die Gesellschaft“, betonte Christine Clauß anlässlich der feierlichen Verleihung im Sächsischen Landtag. „Ehrenamtliches Engagement ist eine der wichtigsten Grundlagen unseres Zusammenlebens überhaupt“, unterstrich auch Matthias Rößler.

Die ausgezeichneten Gäste engagieren sich in ihrer Freizeit unentgeltlich in ganz unterschiedlichen Bereichen. Die Palette reicht vom Engagement bei der Feuerwehr über die Betreuung von Senioren bis hin zum Umweltschutz. Zusammen mit den Urkunden erhielten sie als erste Sachsen die neue Ehrenamtskarte des Freistaates. Diese bietet zum Beispiel Vergünstigungen beim Besuch von Veranstaltungen oder Museen. „Damit“, so die Ministerin, „möchte das Land den ehrenamtlich Engagierten einen Teil davon zurückgeben, was diese in herausragender Weise für das Gemeinwohl einsetzen.“

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Die Auszeichnung wird seit 1995 jährlich vergeben. Landkreise, Wohlfahrtsverbände und Kirchen schlagen die zu Ehrenden vor.

Bereits am Freitag hat Bundespräsident Horst Köhler anlässlich des Tages des Ehrenamtes engagierte Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. In seinem Berliner Amtssitz Schloss Bellevue empfing Köhler 14 Frauen und 13 Männer im Alter zwischen 38 und 80 Jahren.

Der Internationale Tag der Freiwilligen wurde 1985 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Viele Organisationen nutzen den 5. Dezember, um ihren freiwilligen Helfern zu danken. Zugleich soll der Tag zu mehr Engagement animieren. Nach Angaben der Bundesregierung setzt sich mehr als ein Drittel aller Bürger ehrenamtlich im sozialen Bereich, für die Umwelt oder in Interessengruppen ein.

Annett Riedel / dpa

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