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Mitteldeutschland Sachsens Arbeitnehmer verdienen mehr – hinken im Bundesvergleich aber weiter zurück
Region Mitteldeutschland Sachsens Arbeitnehmer verdienen mehr – hinken im Bundesvergleich aber weiter zurück
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17:09 02.04.2019
Sächsische Arbeitnehmer hatten im vergangenen Jahr wieder etwas mehr im Portemonnaie. (Archivfoto Quelle: dpa
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Leipzig

Die Löhne in Sachsen sind zuletzt weiter leicht angestiegen. Wie das Statistische Landesamt errechnet hat, betrug der durchschnittliche Bruttoverdienst im vergangenen Jahr 29.952 Euro – und somit 1031 Euro mehr als noch 2017.

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Im Bundesvergleich hinken die Arbeitnehmer im Freistaat dennoch weiter hinterher. Der deutsche Durchschnittsverdiener erhielt im vergangenen Jahr 35.229 Euro vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben. Am besten geht es den Angaben zufolge den Arbeitnehmern in Hamburg mit einem Jahresverdienst von 41.785 Euro, gefolgt von Hessen, Baden-Württembergern und Bayern mit jeweils etwa 38.000 Euro. Das mit im Schnitt 28.520 Euro geringste Jahresgehalt haben weiterhin die Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern.

Angesichts der im Osten im Schnitt um 0,4 Prozent stärker als im Westen steigenden Löhne, gleicht sich die regionale Lohnungerechtigkeit allmählich zumindest etwa aus. Wird die Entwicklung so fortgeführt wie bisher, gibt es in etwa 40 Jahren in Ost und West den selben durchschnittlichen Jahresbruttolohn.

In den einzelnen sächsischen Wirtschaftsbereichen zuletzt am stärksten zugelegt haben die Mitarbeiter im Baugewerbe. Dort wurde im vergangenen Jahr 4,7 Prozent mehr verdient (+ 1345 Euro) als zuvor. „Den Spitzenverdienst erzielten auch 2018 die Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe mit 35.215 Euro pro Kopf“, hieß es am Dienstag aus Kamenz. Am Ende der sächsischen Gehaltsliste blieben weiterhin die Mitarbeiter im Bereich Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei mit einem Bruttoverdienst von 21.503 Euro im Schnitt und einem Zuwachs von lediglich 57 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Von Matthias Puppe

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