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Mitteldeutschland Erster Fall im Kabinett: Sachsen-Minister mit Corona infiziert
Region Mitteldeutschland

Sachsens Regionalminister Schmidt mit Corona infiziert

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17:19 08.11.2020
Sachsens Regionalminister Thomas Schmidt (CDU) ist der erste Corona-Fall in der Regierung. Quelle: Christoph Soeder/dpa
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Dresden

Das Corona-Virus hat die sächsische Regierung erreicht: Thomas Schmidt, der Minister für Regionalentwicklung, ist positiv getestet worden. Nach einem entsprechenden Schnelltest hat sich der 59-jährige CDU-Politiker umgehend in Quarantäne begeben. Schmidt hatte zuvor über ein leichtes Unwohlsein geklagt. Am Sonntagvormittag sei die Nachricht eingetroffen, dass sich Schmidt mit „schweren Symptomen“ auf den Weg zu einem Corona-Test gemacht habe, so Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Kabinett bricht Sitzung ab – alle Schnelltests negativ

Die Nachricht platzte am Sonntag mitten in eine Sondersitzung des Kabinetts: Ursprünglich wollte die Kenia-Koalition aus CDU, Grünen und SPD die Eckpfeiler für den Doppelhaushalt 2021/22 diskutieren und beschließen. Das Treffen sei nach Bekanntwerden von Schmidts Corona-Infektion sofort abgebrochen worden, sagte Regierungssprecher Ralph Schreiber. Regierungschef Michael Kretschmer (CDU), die Minister sowie sämtliche Mitarbeiter unterzogen sich Schnelltests – alle Ergebnisse waren negativ. Am Montag sollen weitere PCR-Tests folgen, die eine höhere Genauigkeit als das Schnellverfahren aufweisen.

Von Andreas Debski