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Mitteldeutschland Sächsische AfD entschuldigt sich für Journalisten-Rauswurf
Region Mitteldeutschland Sächsische AfD entschuldigt sich für Journalisten-Rauswurf
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17:34 31.01.2017
Sachsens AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer hat sich für den Ausschluss eines Journalisten vom Landesparteitag am Wochenende in Klipphausen entschuldigt. Quelle: dpa
Dresden

Die sächsische AfD hat sich für den Ausschluss eines Journalisten von ihrem Landesparteitag am Wochenende in Klipphausen (Landkreis Meißen) entschuldigt und Fehler eingeräumt. „Unsere Mitglieder müssen beim Umgang mit den Medien noch professioneller werden und gelassener reagieren“, sagte Generalsekretär Uwe Wurlitzer nach einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ (Dienstag), deren Reporter am Samstag von den AfD-Delegierten des Saales verwiesen worden war. Parteitage hätten ihre eigene Dynamik. „Wir müssen noch dazulernen.“

Auch er selbst habe Fehler gemacht. „Ich hätte dazwischengehen müssen“, sagte Wurlitzer. Künftig wolle er dafür Sorge tragen, dass bei solchen Anträgen die vorgebrachten Behauptungen geprüft werden.

Bei dem Parteitag hatte ein Delegierter den Reporter beschuldigt, „Hetzartikel“ verfasst zu haben. Entgegen der Empfehlung des stellvertretenden Landesvorsitzenden und Sachsen-AfD-Pressesprechers Thomas Hartung beschloss die große Mehrheit der Delegierten den Ausschluss des Journalisten.

Die Redaktion der „Sächsischen Zeitung“ nahm die Entschuldigung an.

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