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Mitteldeutschland Skepsis gegenüber Hilfe im Alltag: Sachsen putzen lieber selbst
Region Mitteldeutschland Skepsis gegenüber Hilfe im Alltag: Sachsen putzen lieber selbst
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Die Mehrheit in Sachsen putzt lieber selbst, statt eine Hilfe zu beschäftigen (Symbolbild).
Die Mehrheit in Sachsen putzt lieber selbst, statt eine Hilfe zu beschäftigen (Symbolbild).  Quelle: dpa
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Köln

 - Kochen, putzen, Einkäufe, Autowaschen oder Gartenarbeit: Eine breite Mehrheit der Erwachsenen in Deutschland macht vieles im Alltag lieber selbst. Das haben Umfragen des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergeben.

So ließen im vergangenen halben Jahr zum Beispiel lediglich 32 Prozent für sich kochen oder bestellten Essen, 24 Prozent ließen für sich putzen, 20 Prozent das Auto waschen, 19 Prozent den Supermarkteinkauf erledigen und 14 Prozent die Arbeit im Garten oder am Balkon machen. Mehrfachnennungen waren möglich.

Den vergleichsweise neuen Trend, sich ganz normale Supermarkteinkäufe nach Hause liefern zu lassen (etwa nach einer Online-Bestellung), haben bislang erst 11 Prozent in Anspruch genommen.

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Die Sachsen sind zurückhaltend, wenn es um Hilfe bei Alltagstätigkeiten geht. Das belegt eine Umfrage des Kölner Instituts YouGov.

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Sachsen besonders zurückhaltend

Nach Bundesländern geordnet gibt es dabei große Unterschiede: So ließen sich demnach in Hamburg bereits 28 Prozent schon mal alltägliche Einkäufe bringen, in Sachsen-Anhalt und Brandenburg lediglich 4 Prozent. In Schleswig-Holstein waren es laut YouGov-Erhebung 16 Prozent, in Berlin und im Saarland 15, in Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz 13 Prozent, in Bayern, Bremen und Niedersachsen 11, in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen 10, in Thüringen 8 und in Sachsen 6 Prozent.

Den YouGov-Daten zufolge haben nur 9 Prozent der Erwachsenen in Deutschland eine regelmäßige Putzhilfe. Auch hier gibt es aber in den Bundesländern auffällige Unterschiede: So haben in Rheinland-Pfalz 13 Prozent eine Putzhilfe, in Nordrhein-Westfalen 12 und in Bremen und Hamburg 11 Prozent. In Hessen und Niedersachsen sind es 10 Prozent, in Schleswig-Holstein und Berlin 9 Prozent, im Saarland und in Baden-Württemberg 8 Prozent, in Bayern und Sachsen 7 Prozent, in Thüringen 5 Prozent, in Sachsen-Anhalt 4 Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg lediglich 2 Prozent.

Unter den Menschen mit Putzhilfe lassen sich deutschlandweit die meisten - nämlich 22 Prozent - die Putzhilfe 40 bis 60 Euro im Monat kosten. 21 Prozent zahlen 60 bis 100 Euro, 17 Prozent 100 bis 150 Euro und 12 Prozent sogar mehr als 150 Euro. 14 Prozent gaben an, weniger als 40 Euro Ausgaben im Monat dafür zu haben, ebensoviele machten keine Angabe.

Von LVZ