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Mitteldeutschland So reagieren Parteigenossen auf Köppings Kandidatur für den SPD-Vorsitz
Region Mitteldeutschland So reagieren Parteigenossen auf Köppings Kandidatur für den SPD-Vorsitz
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21:10 16.08.2019
Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping will für den Vorsitz der Bundes-SPD kandidieren. Quelle: André Kempner
Leipzig

Seit Monaten wird über die Nachfolge von Andrea Nahles an der SPD-Parteispitze spekuliert und gerungen. Nun steht fest: Auch Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping will sich – gemeinsam mit Boris Pistorius – um den Posten bewerben. Die Kandidatur hat zahlreiche Reaktionen hervorgerufen.

SPD-Landeschef Martin Dulig etwa bezeichnete die Bewerbung als „herausragendes Zeichen“. Zur Begründung sagte er: „Die Bundespolitik hat in den vergangenen Jahren einen einseitigen Westblick gehabt. Mit Petra Köpping würde sie den Blick einer engagierten Kämpferin für den Osten bekommen.“

Zustimmung kam auch von der SPD-Basis. „Petra Köpping hat nie den Kontakt zu den Leuten verloren und spricht ihre Sprache. Sie hat oft genug bewiesen, dass sie die Ursachen für die zunehmend problematische Stimmungslage insbesondere im Osten verstanden hat“, sagte der Kreisvorsitzende von Nordsachsen, Heiko Wittig.

Mathias Ecke von der Dresdner SPD verspricht sich von Köppings Kandidatur, dass „die Themen Nachwendezeit und gleichwertige Lebensverhältnisse auf der Agenda nach oben rücken“. Auf Twitter resümierte er: „Gut so!“

Für Michael Opielka, Geschäftsführer des Instituts für Sozialökologie in Siegburg, klingt das Duo Pistorius und Köpping „endlich nach solide UND relevant. Nicht nur nach exzentrisch und bemüht.“

Für SPD-Mitglied Yannik Marchand aus Nordhorn zeichnen sich beide Kandidaten durch ein „klares Profil“ aus. Köpping setze „auf Integration und bringt eine ostdeutsche Perspektive mit“.

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