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Mitteldeutschland Sturmtief „Sabine“: Hier kommt es zu Verspätungen und Zugausfällen in Sachsen
Region Mitteldeutschland Sturmtief „Sabine“: Hier kommt es zu Verspätungen und Zugausfällen in Sachsen
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08:05 10.02.2020
"Unwetter: Fernverkehr bundesweit eingestellt" steht auf der Anzeigentafel eines Bahnhofs. Quelle: Swen Pförtner/dpa
Leipzig

Sturmtief „Sabine“ fegte in der Nacht zu Sonntag über Sachsen. Der Überblick:

– Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr am Sonntagabend eingestellt. Dieser soll am Montag frühestens um 10 Uhr wieder aufgenommen werden. Auch im Regionalverkehr gibt es erhebliche Einschränkungen.

– An den Flughäfen Leipzig-Halle und Dresden fallen bis Montagmittag alle innerdeutschen Flüge aus. Internationale Verbindungen starten hingegen wie geplant.

– Größere Schäden hat es bis zum Montagmorgen in Sachsen offenbar nicht gegeben. „Mitteldeutschland hat es erstmal grob geschafft“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes. Nur in den Bergregionen seien noch Böen bis zu einer Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern zu erwarten.

– Da in Sachsen Winterferien sind, findet ohnehin keine Schule statt. In vielen anderen Regionen Deutschlands fällt die Schule wegen des Sturms aus.

Der Bahnverkehr

In ganz Deutschland steht der Fernverkehr still – es fahren also keine ICs und ICEs der Deutschen Bahn. Die Deutsche Bahn hatte Reisenden bereits vor Tagen empfohlen, ab Sonntag für die Dauer der Unwetterwarnung nicht mit der Bahn zu fahren und sich vorab über konkrete Verbindungen zu informieren. Das haben zumindest die Leipziger offenbar getan. Am Hauptbahnhof waren am Sonntagabend erstaunlich wenig Fahrgäste, die nicht weiter wussten. Für die, die dennoch den Versuch unternommen haben, hat das Unternehmen sogenannte Hotelzüge bereitgestellt – unter anderem in Dresden und Leipzig.

Für gestrandete Reisende hatte die Bahn Hotelzüge im Hauptbahnhof Leipzig bereitgestellt. Quelle: Felix Busjäger

Auch im Regionalverkehr ist am Montag weiter mit Verzögerungen und einzelnen Ausfällen zu rechnen. Die Ausfälle fallen aber weniger umfassend aus, als erwartet.

Wenig Arbeit für Feuerwehr und Polizei

Auch die Einsatzkräfte in Leipzig hatten sich auf eine lange Nacht eingerichtet, kamen aber glimpflich davon. Die Feuerwehr berichtet von insgesamt zwölf sturmbedingten Einsätzen. Dabei ging es vorwiegend um umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste, die die Feuerwehr beseitigen musste.

Die Leipziger Polizei vermeldet 20 Einsätze in der Sturmnacht, bei denen es um umgestürzte Bäume, schief gewehte Verkehrszeichen oder umher fliegende Styroporplatten gegangen sei. Verletzte habe es hingegen nicht gegeben. „Wir sind zufrieden mit der Bilanz“, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Schulen dank Winterferien nicht betroffen

Keine Auswirkungen hat der Sturm auch auf den Schulunterricht im Land, da ohnehin Winterferien sind. In anderen Teilen Deutschlands wurde hingegen der Unterricht komplett abgesagt oder es steht den Eltern frei, ihre Kinder zu Hause zu lassen.

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Von RND/dpa/mwi

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