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Mitteldeutschland Tillich fordert „klares Signal“ für Kretschmer
Region Mitteldeutschland Tillich fordert „klares Signal“ für Kretschmer
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21:07 25.10.2017
Archivbild Stanislaw Tillich Quelle: dpa
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Dresden

Beim Mandatsträgertreffen mit 250 Abgeordneten aus Gemeinde- und Stadträten, aus Kreistagen und dem Landtag sagte Tillich, er habe nicht genügend Ideen und genügend Fortune, eine Neuausrichtung anzugehen: „Wir haben nur dann eine Chance, wenn vom Landesparteitag ein klares Signal ausgeht“, warb er für Kretschmer als neuen CDU-Landesvorsitzenden. Zu den Debatten innerhalb der CDU über  inhaltliche und personelle Änderungen sagte er: „Es ist das erste Mal überhaupt, dass wir eine solche Diskussion führen.“

Kretschmer stellte deutliche Nachbesserungen insbesondere in der Bildung und bei der Inneren Sicherheit sowie beim Breitbandausbau auf dem Land in Aussicht. „Es ist zu teuer - das ist keine Aussage“, stellte der Noch-Generalsekretär auch klar, dass zusätzliche Gelder fließen werden. Zudem gestand er ein: „Wir haben Dinge nicht so erkannt und nicht so gehandelt, wie es die Menschen erwartet haben.“ Diese Fehler müssten korrigiert werden, so Kretschmer, der einen „Schulterschluss mit den Kommunen“ ankündigte.

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Kretschmer soll beim Parteitag am 9. Dezember 2017 zum Nachfolger von Tillich als CDU-Landesvorsitzender gewählt werden. Für den 13. Dezember ist die Abstimmung im Landtag zum Ministerpräsidenten geplant. 

Teile der Basis kritisierten die Art der Nachfolgeregelung. Kretschmer sagte, dass sein Name „nicht gesetzt“ sei: „Bis zum 9. Dezember kann jeder antreten.“ Auch Bundesinnenminister Thomas de Maiziére (CDU) entgegnete der Kritik: „Wenn jemand meint, es besser machen zu können, soll er aufstehen.“

ski