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Mitteldeutschland Uniklinik Leipzig: Patienten aus Italien in kritischem Zustand
Region Mitteldeutschland Uniklinik Leipzig: Patienten aus Italien in kritischem Zustand
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14:06 24.03.2020
Corona-Patienten aus Italien landen auf dem Flughafen in Leipzig/Halle. Quelle: Toni Meier
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Leizig/Dresden

Die beiden in der Nacht zu Dienstag aus Italien eingeflogenen Coronavirus-Patienten werden am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) intensivmedizinisch betreut. „Sie sind in einem kritischen Zustand“, sagte Klinikumssprecher Markus Bien am Dienstag. Neben den beiden 57 Jahre alten Patienten aus Bergamo habe die Klinik aktuell keine weiteren beatmungspflichtigen Coronavirus-Patienten, hieß es. „Die beiden Patienten sind kritisch krank. Sie leiden an typischen Symptomen der COVID-19-Erkrankung, also einer ausgeprägten Lungenfunktionsstörung“, sagte Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL.

Weitere Italiener am Dienstag erwartet

Am Dienstagnachmittag sollen weitere Patienten aus Italien nach Sachsen geflogen werden. Auch das Herzzentrum und das Helios Park-Klinikum Leipzig werden zwei Patienten auf der interdisziplinär geführten Intensivstation aufnehmen, sagte der Pressesprecher des Lehrkrankenhauses, Stefan Möslein. Wann die Patienten einträfen, sei noch unklar, man sei aber einsatzbereit. „Wir haben uns in den letzten Tagen darauf vorbereitet“, sagte Möslein. Die Aufnahme von Patienten aus Italien sei „ein solidarischer Akt“.

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Auch das Universitätsklinikum Dresden bereitet sich nach Angaben der Pressestelle auf die Aufnahme zweier Patienten aus Italien vor. Der Zeitpunkt ihrer Ankunft blieb auch hier zunächst offen.

Patienten auch nach Dresden und Coswig

Insgesamt sollen acht Patienten aus Italien an den Universitätskliniken Dresden und Leipzig sowie am Helios Klinikum Leipzig und dem Fachkrankenhaus Coswig versorgt werden. In einer Pressekonferenz am Dienstagmittag will die Staatskanzlei mehr Informationen bekannt geben.

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Von LVZ