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Mitteldeutschland Weniger Unterricht soll in Sachsen den Lehrermangel beseitigen
Region Mitteldeutschland Weniger Unterricht soll in Sachsen den Lehrermangel beseitigen
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10:31 02.03.2018
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Archivfoto  Quelle: dpa
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Leipzig

Grundsätzlich weniger Unterrichtsstunden für Sachsens Schüler sollen nach Informationen der Freien Presse den Lehrermangel im Freistaat beseitigen. Das geht aus einem gemeinsamen Papier von Christian Piwarz und Finanzminister Matthias Haß (beide CDU) hervor, berichtet die Zeitung am Freitag.

Ab dem Schuljahr 2019/20 sollen laut der Unionspläne in den fünften Klassen die Fächer Kunst und Musik um eine Wochenstunde reduziert werden. In den sechsten Klassen werde sowohl an Oberschulen als auch an Gymnasien bei den zweiten Fremdsprachen jeweils eine Stunde weniger unterrichtet. Nicht zuletzt reduziere sich der Sportunterricht für alle Klassenstufen in allen Schultypen auf lediglich zwei Wochenstunden.

Durch Stundenreduzierung erhofft sich die sächsische Landesregierung insgesamt weniger ausgebildete Lehrer zu benötigen. Bereits zum Schuljahr 2019/2020 könnten so 800 Vollzeitstellen eingespart werden, heißt es. Eine weitere Ersparnis um 280 Stellen könnte mit steigenden Gehältern bei Grundschullehrern erreicht werden, rechnen die Unionsminister vor. Für monatlich 500 Euro mehr müssten die Lehrerinnen und Lehrer aber auch eine Stunde mehr in der Woche unterrichten.

Von mpu