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Oschatz 21 neue Baugrundstücke im Oschatzer Stadtteil Fliegerhorst erschlossen
Region Oschatz 21 neue Baugrundstücke im Oschatzer Stadtteil Fliegerhorst erschlossen
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06:00 15.04.2019
Alles vorbereitet für die Bebauung mit Wohnhäusern: Davon überzeugen sich hier Bauamtsleiter Michael Voigt, Planer Christian Reichel und Dietmar Fellauer vom städtischen Bauamt (v.l.). Quelle: Foto: Frank Hörügel
Oschatz

Bis Anfang der 90er Jahre exerzierten auf dieser Fläche sowjetische Soldaten, in ein paar Monaten werden hier die ersten neuen Wohnhäuser stehen. Der erste Abschnitt eines neuen Wohngebietes im Stadtteil Fliegerhorst (hinter der Bäckerei Donat) ist vollständig erschlossen und soll am Donnerstag nächster Woche vom Bauherren – der Stadt Oschatz – abgenommen werden.

Verkaufspreis: 75 Euro pro Quadratmeter

Im ersten Bauabschnitt wurden 21 Grundstücke erschlossen (Verkaufspreis: 75 Euro pro Quadratmeter). Laut Bauamtsleiter Michael Voigt sind zwei Grundstücke verkauft, zwei stehen kurz vor dem Verkauf und für neun gibt es Reservierungen. „Wenn der Verkauf gut läuft, dann gehen wir 2020 den zweiten Bauabschnitt an“, sagt Voigt. Dann könnten noch einmal 42 Grundstücke auf einer benachbarten Fläche erschlossen werden.

Hausanschlüsse für Gas bis auf die Grundstücke

Rund 900 000 Euro investiert die Stadt in die Erschließung der ersten 21 Grundstücke. Die Eigenheimbesitzer werden dann am Meisenweg, Gertrud-Ludwig-Weg, Habichtweg und Günter-Hetmank-Weg wohnen. Erstmals, so Dietmar Fellauer vom städtischen Bauamt, wurden die Hausanschlüsse für Gas bis auf die Grundstücke verlegt. Vorteil: Die Straßen müssen nicht noch einmal aufgerissen werden. Und auch Leerrohre für schnelles Internet wurden bereits verlegt. Trotz Mehraufwandes wegen des unvorhergesehenen Auftauchens eines unterirdischen Felsens werde der Kostenrahmen eingehalten, sagte Fellauer.

Kontrolle über Verkaufspreise

Bauamtsleiter Voigt sagte bei einer Besichtigung des neuen Wohngebietes: „Wir sind eine der wenigen Kommunen, die die Erschließung eines neuen Wohngebietes noch in Eigenregie übernehmen.“ Der Vorteil dieser Variante sei, dass die Stadt Oschatz die Kontrolle über die Verkaufspreise behalte.

Von Frank Hörügel

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