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Oschatz 21 neue Parzellen: Oschatz stockt bei den Eigenheimbauplätzen auf
Region Oschatz 21 neue Parzellen: Oschatz stockt bei den Eigenheimbauplätzen auf
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00:36 26.04.2018
Direkt gegenüber des Stieglitzweges soll die Erschließungsstraße in das neue Eigenheimwohngebiet führen. Quelle: Foto: Hagen Rösner
Oschatz

Nach dem Eigenheimgebiet am Cunnersdorfer Weg, dem Altstadtblick auf dem Dresdener Berg oder dem geplanten Wohngebiet in Schmorkau soll in diesem Jahr ein weiterer Eigenheimbauplatz für die Stadt Oschatz ausgewiesen werden. Der befindet sich im Stadtteil Fliegerhorst in zweiter Reihe zwischen dem Bäcker und dem Drosselweg.

Erschließung im Fliegerhorst ohne Kredit geplant

„Wir haben uns in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, wieder etwas mehr für Wohnbaugebiet zu tun. Derzeit sind in Oschatz fast keine Standorte mehr verfügbar“, so Oberbürgermeister Andreas Kretschmar, der auch in seiner Neujahrsrede auf die neue Fläche aufmerksam machte. Eine ähnliche Situation hatte es schon einmal vor einigen Jahren gegeben. „Damals hatten wir allerdings den Standort Fliegerhorst zurück gestellt, weil es ganz offenbar keinen Bedarf gab, im Fliegerhorst zu bauen. Jetzt haben wir aber wieder entsprechende Nachfragen und wollen die Erschließung vornehmen“, so Kretschmar. Insgesamt geht man in der Stadtverwaltung – basierend auf Erfahrungswerten – davon aus, dass pro Jahr zehn bis 15 Bauanträge für Eigenheime eingehen.

Im städtischen Bauamt sind die Vorbereitungen für das Projekt soweit angelaufen, dass der Stadtrat voraussichtlich in seiner Märzsitzung einen Beschluss zur Gesamtvergabe der Erschließungsleistungen fällen wird. Insgesamt sollen 21 neue Bauplätze für Häuslebauer angeboten werden. Die Erschließungsmaßnahme ist finanziell ohne Kredit abgesichert. Konkrete preisliche Vorstellungen über den Quadratmeterpreis liegen allerdings noch nicht vor.

20 Prozent der Parzellen sind bereits reserviert

Erstaunt zeigten sich die Mitarbeiter des Bauamtes, dass kurz nachdem die Stadt die Information über die Erschließung ins Internet stellte, auch schon die ersten Reservierungen eingingen. Damit sind schon fast 20 Prozent der Flächen für Interessenten reserviert. 2018 soll, den bisherigen Planungen entsprechend, die technische Erschließung abgeschlossen werden. Dann soll der Verkauf der Parzellen erfolgen, so dass die ersten Familien vielleicht schon Weihnachten 2019 in ihren eigenen Wänden feiern können.

Oschatz setzt auf weitere Eigenheimstandorte

Im Februar will der Oschatzer Stadtrat aber auch ein weiteres Projekt in Zusammenhang mit einem anderen Eigenheimgebiet vorantreiben. Dabei geht es um den Straßenbau auf dem Dresdener Berg am geplanten Wohnstandort „Altstadtblick“. Dort sollen einige der Straßen gebaut werden. Im Vorfeld wurde in dem Areal auch schon die wasser- und abwasserseitige Erschließung beziehungsweise Sanierung realisiert. Der Bebauungsplan für das Gebiet Altstadtblick ist soweit fertiggestellt, dass den weiteren Arbeiten nichts im Wege steht.

Mit dem Eigenheimstandort Cunnersdorfer Weg hat sich die Stadt Oschatz erst kürzlich eine weitere Bauoption für Interessenten offen gehalten. Parallel zur Wermsdorfer Straße gibt es Potenzial für zwölf Einfamilienhäuser mit Grundstücken zwischen 800 und 1200 Quadratmetern.

Bauland soll es auch in einigen ländlichen Oschatzer Ortsteilen geben, so beispielsweise in Schmorkau. Im November 2015 wurd das Projekt „Eigenheimstandort Schmorkau“ vorgestellt und die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes beschlossen. Bei dem Areal, das jetzt beplant werden soll, handelt es sich um ein großes Stück Grünland, das sich zwischen der Straße der Arbeit und der Straße des Friedens befindet. Einbezogen sind auch die Grundstücke südlich der Straße der Arbeit, die bereits bebaut sind. Die östliche Trennlinie geht vom Töpferhof nach Norden auf die Straße des Friedens.

Ein großer Teil der Grundstücke befindet sich in städtischem Besitz, sie sind allerdings an verschiedene Nutzer verpachtet. Einen konkreten Termin, wann dort gebaut werden kann, gibt es nicht. In der Verwaltung rechnet man mit mehreren Jahren als Vorlaufzeitraum. Allerdings sollen die Preise für das Bauland in Schmorkau moderat ausfallen.

Von Hagen Rösner

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