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Oschatz 70 Fahrer bei Ackerrace in Kleinböhla
Region Oschatz 70 Fahrer bei Ackerrace in Kleinböhla
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18:00 26.08.2019
Gemeinsam werden die alten Fahrzeuge auf Vordermann gebracht. Nachwuchsfahrer Robin Wittig (10 Jahre) würde gerne auch mal beim Ackerrace mitfahren. Aber bis er alt genug ist, vergehen noch ein paar Jahre. Quelle: Foto: Kristin Engel
Kleinböhla

Es ist wieder so weit. Nur noch wenige Tage, dann kann man die Motoren wieder auf dem Feld in Kleinböhla beim Ackerrace röhren hören. Zuletzt wurden die insgesamt 270 Strohballen vom Milchhof Kötitz und der Agrargenossenschaft Laas angeliefert, die für die Strecke ausgelegt werden.

Hierfür haben die Organisatoren viele Helfer an ihrer Seite. „Ohne die Leute, die bei der Vorbereitung, dem Aufbau, der Durchführung und auch den Arbeiten nach dem Ackerrace helfen, wäre das alles gar nicht möglich“, betont Heino Wittig, der mit seinem Team in diesem Jahr bereits das siebte Ackerrace auf die Beine stellt. Doch seit vergangenem Jahr gibt es eine kleine Änderung. Und das zur Freude der Fahrer.

Mehr Starter in der Heckklasse

Denn seit 2018 dürfen in der Heckklasse zwölf und nicht wie zuvor nur sechs Fahrer an den Start gehen. In der Serienklasse sind es wie gehabt 58 Starter. „Das sind insgesamt 70 Fahrer. Mehr geht wirklich nicht“, sagt Teammitglied Heino Wittig und erklärt, dass die Stammfahrer jedes Jahr als erste angeschrieben werden. Wer nicht kann, gibt seinen Platz ab, der somit in die Verlosung geht. „In diesem Jahr haben wir 13 Startplätze in der Serie und sieben in der Heckklasse verlost.“ Dafür wurde von einem Beteiligten extra eine Lostrommel gebaut. Die Zettel, auf denen die Namen der Interessenten stehen, stecken in gelben Ü-Eiern und befinden sich bei der Verlosung in der Trommel. Zur Blechnacht in Oschatz wurden dann die glücklichen Gewinner gezogen.

Strohballen markieren die Rennstrecke. Quelle: Kristin Engel

Schon am Freitag vor den Fahrten, also am 30. August, findet die Abnahme der Fahrzeuge statt. Wenn die Fahrzeuge den Anforderungen nicht stand halten, müssen die Teilnehmer diese umbauen oder können an den Fahrten nicht teil nehmen. So müssen die Autos zum Beispiel ohne Lampen an den Start gehen, damit die Splitter bei einem Zusammenstoß nicht überall auf dem Feld liegen. Mit einem Los wird die Startaufstellung bestimmt.

Strenges Alkoholverbot

Zudem besteht ein striktes Alkoholverbot für alle Fahrer. Dass hier auch niemand schummelt, sichert der Alkoholtest vor dem Finallauf. Zudem sind Rennarzt und das Deutsche Rote Kreuz vor Ort.

Nicht nur das schnellste, sondern auch das schönste Auto wird gekürt. Der Wanderpokal ist ein Lenkrad, welches schon vor sieben Jahren von den Kindergartenkindern gestaltet wurde. Der Namen des Gewinners des Preises für das schönste Auto wird auf das Lenkrad graviert. Im ersten Jahr waren es die Kinder selbst, die den Preis für das schönste Auto erhalten haben.

Werbung in Mügeln

Bereits am Wochenende waren einige Leute des Ackerraceteams beim Stadtfest in Mügeln vor Ort und haben für die bevorstehende Veranstaltung geworben. Bis dahin waren die wichtigsten Vorbereitungen abgeschlossen, sodass sich jetzt alle voll und ganz auf das Ackerrace am Sonnabend konzentrieren können. Aufregung, aber auch Vorfreude steckt nicht nur in den Fahrern, sondern viel mehr noch in den Organisatoren. Denn auch in diesem Jahr soll es wieder ein spannendes, unfallfreies und unvergessliches Ackerrace geben.

Am Sonnabend, dem 31.August, ist um 9 Uhr Fahrerbesprechung, Start ist dann gegen 10 Uhr, die Siegerehrung findet etwa 19.45 Uhr statt und anschließend ist Afterrace-Party im Festzelt, der Eintritt ist frei.

Von Kristin Engel

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