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Oschatz Abschalten im Schlosspark: Dämmerungskultur lockt wieder nach Lampertswalde
Region Oschatz Abschalten im Schlosspark: Dämmerungskultur lockt wieder nach Lampertswalde
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04:52 30.05.2019
Theater im besonderen Raum des Lampertswalder Schlossparks. Quelle: Foto: Christian Kunze
Lampertswalde

Alles neu macht der Mai: Und doch findet sich altbekanntes in der Melange aus Momenten, die zum Auftakt der neuen „Dämmerungskultur“-Serie im Schlosspark Lampertswalde zelebriert wurde. Die Versatzstücke, die Jürgen Hartmann-Bastl und seine Mitstreiter zu einem poetischen Abend zusammenfügen, schaffen etwas, das wichtig ist in dieser Zeit: Innehalten, durchatmen, entspannen.

„Es ist alles gerade ein bisschen verrückt“, sagt Bastl zur Begrüßung, „aber hier, im Park, in der Natur, da können Sie sicher sein, ist das Gras noch grün – und es bleibt grün.“ Worte, die beruhigen. Ebenso beruhigend ist, dass nach einbrechender Dunkelheit der Mond, der dem Theatre de Luna seinen Namen gibt, nach wie vor aufgeht und das Gezeigte in ein besonderes Licht taucht – mit Fischen, Vögeln und Insekten als tierischen Mitspielern.

Wohlige Gänsehaut

Licht und Schatten, Musik und ein wenig Sprache, alles wohl dosiert, wird den Zuschauern bei der Dämmerungskultur dargeboten. Seien es Tanzeinlagen, modifizierte Loriot-Sketche, oder Lyrik einer Schülerin. Alles das unterhält und macht neugierig auf das, was dieses Format in den kommenden Monaten noch zu bieten hat. Neu ist auch der Auftritt drei junger Musiker, die „Denkmal“ von „Wir sind Helden“ und Hits von „Green Day“ zum Besten geben. Solche Einlagen sind es, die Gänsehaut machen – keine schauerliche, sondern eine wohlige.

Jürgen Hartmann-Bastl und der Verein Schätze und Plätze suchen weitere Mitstreiter, die die Abende bis Oktober mitgestalten und bereichern wollen. Termin dafür ist stets der vierte Freitag und Sonnabend im Monat, das nächste Mal am 21. und 22. Juni.

Von Christian Kunze

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