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Oschatz Arbeit in Werkstätten soll nahtlos weitergehen
Region Oschatz Arbeit in Werkstätten soll nahtlos weitergehen
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14:19 03.09.2019
Noch bis Ende 2020 wird in Wermsdorf Kölner Archivgut aufgearbeitet. Quelle: Foto: dpa-ZB
Wermsdorf

Gute Aussichten für die Mitarbeiter im Archivzentrum Hubertusburg: Ihre Stellen sollen auch nach dem Auslaufen des Vertrages mit der Stadt Köln gesichert sein. Das hat jetzt Günther Schneider, Staatssekretär im sächsischen Innenministerium, bei einem Besuch vor Ort versichert.

Hintergrund ist die Tatsache, dass der Freistaat bei der Aufarbeitung des Kölner Archivgutes, das bei dem Einsturz vor zehn Jahren teils schwer beschädigt wurde, Amtshilfe leistet. Ende 2020 läuft der Vertrag mit der Stadt am Rhein und dem Land Sachsen dazu aus. Am Standort in Wermsdorf sind davon elf eigens angelernte Mitarbeiter betroffen. Bürgermeister Matthias Müller und der Landtagsbewerber Bernd Merbitz (beide CDU) hatten daraufhin Kontakt nach Dresden gesucht. „Wir wollen, dass es für die Menschen hier vor Ort weitergeht“, unterstrich Müller. Zwar hätten die Beschäftigen das Angebot erhalten, künftig in Köln zu arbeiten, aber: „Wir wollen die Jobs ja hier erhalten.“

Deshalb sei jetzt Staatssekretär Günther Schneider der Einladung gefolgt, habe das Archivzentrum besichtigt und sei mit den Mitarbeitern ins Gespräch gekommen. Er habe anschließend versichert, dass alles daran gesetzt wird, die Stellen im Haushalt des Freistaates einzuplanen, teilte Matthias Müller mit. Die Leitung der Archivwerkstatt habe betont, dass die Beschäftigten sehr gut ausgebildet sind. Außerdem gebe es auch in Sachsen genügend Archivgut, das einer professionellen Behandlung bedarf, so Müller: „Ziel ist, die Leute nahtlos weiter zu beschäftigten und das Signal dafür ist wirklich gut.“

Von Jana Brechlin

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