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Oschatz Arbeiten in Dahlen dauern länger und sorgen für Frust
Region Oschatz Arbeiten in Dahlen dauern länger und sorgen für Frust
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20:03 31.05.2019
Das Baugeschehen an der Schlossstraße bewegt die Gemüter. Quelle: Andreas F. - Fotolia
Dahlen

Sowohl in der Information des Bürgermeisters als auch in der Einwohnerfragestunde spielte das Baugeschehen an der Schlossstraße und dessen Auswirkungen eine Rolle.

Bürgermeister Löwe: Bauzeit wird überschritten

Bürgermeister Matthias Löwe (WHD) erklärte, dass die ursprünglich geplante Bauzeit überschritten werde. Der Bau werde in zwei Abschnitten stattfinden und sich bis in den November hinein erstrecken. Vorteil der zwei Bauabschnitte sei, dass jetzt noch der Verkehr um den Markt herum geleitet werden könne.

Ein Nachteil der längeren Bauzeit werde in Schmannewitz zu spüren sein. Der Straßenzug alte Lindenstraße/Buchaer Straße könne nicht – wie ursprünglich geplant – in diesem Jahr grundhaft ausgebaut werden. So lange die Verbindung zwischen Schmannewitz und Dahlen gesperrt sei, sei diese weitere Sperrung undenkbar. Der Ausbau sei damit aber nicht vom Tisch, sondern könne im nächsten Jahr erledigt werden. Die Fördermittel, die für den Bau gebraucht werden und bewilligt sind, seien jedenfalls durch die Verschiebung nicht in Gefahr.

Besucher: Umleitungsstrecke in Börln nicht optimal

Besucher der Ratssitzung in Börln betonten, das die Umleitungsstrecke „nicht die optimale Lösung“ sei. An jenem Abschnitt an der Karl-Marx-Straße in Börln, an dem es keinen Fußweg gibt. sei es jetzt besonders gefährlich. Man müsse schon fragen, ob hier alles getan wurde, damit die Kinder sicher zum Schulbus und wieder nach Hause kämen. Die Anwohner betonten, dass aus ihrer Sicht ein Limit von 30 Kilometern pro Stunde unbedingt geboten sei.

Ein weiteres Problem trete auf, wenn hinter dem Abschnitt, an dem der Verkehr nun mit einer Ampel geregelt werde, zuerst ein Lkw stehe. Es sei schon mehrfach beobachtet worden, dass dann Pkw die wartenden Laster überholt hätten und dann im eingeengten Streckenabschnitt auf den Gegenverkehr stießen. Dabei sei es durchaus möglich, dass hier kein Vorsatz vorliege, sondern die Ampel durch die Lkw für den nachfolgenden Verkehr verdeckt werde.

Stadtrat und Landwirt Ernst Bößneck (FWG) wollte vom Bürgermeister anschließend wissen, wie er an seinen Heuspeicher kommen solle, der nur über den gesperrten Abschnitt der Staatsstraße zu erreichen sei. Dort müsse Heu heraus und in sechs, sieben Wochen rund 800 Tonnen Gerste eingelagert werden. Ein ähnliches Problem mit der Erreichbarkeit der von ihm bewirtschafteten Flächen sah Thomas Pätzold (WHD). Er wollte wissen, ob er für solche Fahrten Sondergenehmigungen erhalten könne.

Der Bürgermeister verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass man mit der Firma Höptner, die bereits am Markt gebaut hatte, gute Erfahrungen gemacht habe. Sie hätte versucht, die Beschränkungen für Anlieger und Lieferanten den so gering wie möglich zu halten.

Bauamtsleiter: Anregungen und Beschwerden werden gesammelt

Bauamtsleiter Torsten Heinrich erläuterte, dass man alle jetzt zum Beginn der Bauarbeiten eingegangenen Anregungen und Beschwerden sammle und so schnell wie möglich an die Straßenverkehrsbehörde weiterleite und versuchen werde, kurzfristig darüber zu beraten.

Von Axel Kaminski

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