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Oschatz Bank fährt gutes Ergebnis ein, Mitglieder erhalten Dividende
Region Oschatz Bank fährt gutes Ergebnis ein, Mitglieder erhalten Dividende
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10:03 26.06.2019
Vorstand der Volksbank Riesa eG.: Markus Ziron (l.) und Kai-Uwe Schulz. Quelle: Axel Kaminski
Oschatz/ Riesa

Am Montagabend fand im „O“ des O-Schatz-Parkes die Vertreterversammlung der Volksbank Riesa eG statt. Am Dienstag präsentierten die Vorstände Markus Ziron und Kai-Uwe Schulz der Presse die Ergebnisse, die die Volksbank in den letzten zwölf Monaten erzielt hat und jene der Versammlung in Oschatz.

Die Vertreterversammlung wurde erstmals von Jens Peter Huth geleitet, der im Juli 2018 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt worden war und damit die Nachfolge von Steuerberaterin Gabriele Krause antrat.

Viel Zustimmung für Hausbankmodell

Vor einem Jahr hatte die Genossenschaftsbank ein neues System von Kontomodellen und Kontoführungsgebühren eingeführt – das so genannte Hausbankmodell. Wie Markus Ziron betonte, sei es auf viel Zustimmung gestoßen, da damit keine Neukunden angelockt, sondern vor allem die Bestandskunden belohnt würden. Bei diesem – wie es Ziron nannte – „genossenschaftlichen Paybackmodell“ kommt derjenige in den Genuss höherer Rabatte, der eine Vielzahl von Gelddienstleistungen über die Volksbank abwickelt. „Ja, wir haben einige Kunden verloren“, räumte der Vorstand ein. Darunter seien aber vor allem Menschen gewesen, die nicht mehr in der Region leben und ihr Konto bei der Volksbank sozusagen als „Zweitbankverbindung“ nutzten.

Stabile Kundenzahlen

Von der Kundenzahl her zeigte sich die Volksbank Riesa, die unter anderem in Oschatz, Mügeln und Dahlen Geschäftsstellen unterhält, stabil. Mit Blick auf die 31565 Kunden betonte Kai-Uwe Schulz, dass man in dieser Hinsicht kaum wachsen werde. „Die Demografie schlägt hier zu“, erläuterte er. Die Anzahl der Mitglieder der Bank – juristische wie auch natürliche Personen – sei leicht gestiegen, auf nun 10704.

Dividende für Mitglieder

Diese Mitglieder werden auf ihrem Konto eine Überweisung vorfinden. Die Vertreterversammlung habe beschlossen, 139652,20 Euro des Jahresüberschusses 2018 in Höhe von 174656,72 Euro als Dividende auszuschütten. Das entspricht 1,5 Prozent pro Genossenschaftsanteil. Die Differenz zwischen Ausschüttung und Überschuss werde in die gesetzliche Rücklage und andere Ergebnisrücklagen fließen.

Filialen für Beratungen

Kai-Uwe Schulz betonte auf Nachfrage, dass bei der Anzahl der Filialen keine Änderungen geplant seien. Allerdings würden die Filialen in Zukunft ihr Gesicht verändern. „Vieles passiert online“, nennt Markus Ziron den Grund dafür. Immer mehr Kunden würden ihre Bankgeschäfte mit dem Tablet vom Sofa aus erledigen. Kaum jemand käme beispielsweise noch in die Filiale, um Kontoauszüge zu holen oder eine Adressänderung zu melden. Die Filiale sei aber nach wie vor der wichtige Ort für die Beratung. „Zur Geldanlage gehört das persönliche Gespräch“, ist sich Ziron sicher. Dementsprechend werde man die Filialen ausgestalten.

Erreichbarkeit über soziale Netzwerke

Um auch für die junge Kundschaft interessant zu bleiben, will man in Kürze auch über soziale Netzwerke erreichbar sein und Dienste anbieten. „Eine wichtige Aufgabe wird es sein, die Nutzung der verschiedenen Kanäle zu beobachten und zu entscheiden, wie man sie weiterhin nutzt und entwickelt.

Von der persönlichen Beratung zum Vermögensaufbau schlug Markus Ziron im Pressegespräch noch den Bogen zu Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank. Dieser hatte in der vergangenen Woche eine weitere Absenkung der Einlagezinsen, den die Banken zu zahlen haben, von -0,4 auf -0,5 Prozent ins Gespräch gebracht. „Mit einem Sparbuch mit null Prozent Zinsen kann man sich nicht vor der Inflation schützen“, betonte Kai-Uwe Schulz.

Von Axel Kaminski

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