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Oschatz Besserer Service für Kunden der Wohnungsgenossenschaft Oschatz/ Mügeln
Region Oschatz Besserer Service für Kunden der Wohnungsgenossenschaft Oschatz/ Mügeln
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16:39 03.09.2019
Vorstand Sven Petzold, Mitarbeiter Bernd Arnold, die Aufsichtsräte Sirko Lunkwitz und Manfred Hänsel sowie die Mitarbeiter René Schreiber, Silke Seidl und Margrid Eißner,und Vorstand Daniel Ludewig (v.l.) vor dem neuen Domizil der WGO.
Oschatz

Über Kisten und Kartons musste am Dienstag niemand mehr stolpern, der die neuen Büros der Wohnungsgenossenschaft Oschatz/Mügeln (WGO) in der Brüderstraße 3a besuchte. Möglicherweise ist noch nicht alles ausgepackt und noch nicht jeder Ordner in dem Regal, in das er gehört, aber arbeitsfähig sind die Mitarbeiter der WGO in ihrem neuen Domizil auf jeden Fall.

„Statt der 100 Quadratmeter im Erdgeschoss eines Mietshauses stehen uns nun 140 Quadratmeter für sechs Mitarbeiter zur Verfügung“, erläutert Vorstand Sven Petzold einen der Unterschiede. Insbesondere sei diese Fläche aber besser zugeschnitten, so dass kein Büro mehr Durchgangszimmer sei. „Wir sind hier nicht ganz barrierefrei, da es noch vier Stufen am Eingang gibt, aber doch sehr barrierearm“, erklärt Sven Petzold. Deshalb, durch die zentrale Lage in der Innenstadt und das Vorhandensein von Parkplätzen, sei die WGO für ihre Kunden nun besser zu erreichen.

Reges Interesse der Genossenschafter

Diese hätten davon bereits am Montag rege Gebrauch gemacht, weniger wegen dringender Miet- oder anderer Angelegenheiten, sondern vielmehr aus Neugier. Noch nicht in Augenschein nehmen konnten sie dabei die sieben altersgerechten Wohnungen, die über den Büros im alten Stadtgefängnis entstehen. Die zwei Ein- und fünf Zwei-Raum-Wohnungen sollen ab Jahresende vermietet werden. „Den Service für unsere Kundschaft zu verbessern und ein Angebot im Segment des altersgerechten Wohnens zu unterbreiten, waren für uns die Gründe, dieses Bauvorhaben in Angriff zu nehmen“, unterstreicht Sven Petzold. Man habe dafür auch deshalb eine ungenutzte Immobilie erworben, weil man über keine leerstehenden Wohnblocks verfüge, die man mit diesem Ziel sanieren könnte.

Leerstand liegt in einigen Lagen bei Null

Apropos Leerstand: Bezogen auf den Gesamtbestand von 950 Wohnungen liege er bei vier Prozent. Dabei gäbe es Lagen mit null Prozent wie die Straße der Einheit, wo man bereits wieder Nachmieter für jene zwei Wohnungen gefunden habe, die nach der Sanierung der früheren Büroraume wieder angeboten würden. Andrerseits gäbe es Lagen mit deutlich höherem Leerstand – wie in Mügeln.

Sichere Arbeitsplätze wichtig für stabilen Wohnungsmarkt

Das A und O für eine funktionierende Wohnungswirtschaft sind aus Petzolds Sicht stabile Arbeitsplätze, vorzugsweise ordentlich bezahlte. Von der Politik wünsche er sich ein „Aufzugsprogramm“, mit dem auch die Wohnungen im fünften Stock wieder attraktiv werden könnten. Diese seien derzeit – unabhängig von der Lage – ein Sorgenkind der WGO. Aufzüge ohne Förderung einzubauen und zu betreiben, ohne die Kosten auf die Miete umlegen zu können, wäre hingegen wirtschaftlicher Selbstmord.

Von Axel Kaminski

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