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Oschatz Biobauernmarkt im Kloster begeistert Besucher
Region Oschatz Biobauernmarkt im Kloster begeistert Besucher
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18:00 15.09.2019
Auf dem Klosterhof wurden nicht nur Bio-Erzeugnisse verkauft, hier konnte auch gleich die passende Herbst-Deko gestaltet werden. Quelle: Jana Brechlin
Sornzig

So mancher kam daheim gerade vom Frühstück, doch die Düfte auf dem Klosterhof in Sornzig waren einfach zu verlockend: Frisch gebackener Kuchen, hausgemachte Aufstriche oder herzhaft gegrilltes Fleisch fanden beim Biobauernmarkt am Sonnabend zahlreiche Abnehmer. Zum 7. Mal seit 2016 hatten Direktvermarkter ihre Stände aufgebaut. Außerdem sorgten Musiker für Unterhaltung und kümmerten sich Mitglieder des Heimatvereins um die Verpflegung der Gäste und Abwechslung für die Kinder.

Biobauernmarkt in Sornzig. Quelle: Jana Brechlin

Katja Leißner vom Verein moderierte den Markt, stellte Händler und Akteure vor. „Uns ist Regionalität natürlich wichtig“, versicherte sie, betonte aber: „Unser Alleinstellungsmerkmal ist jedoch, dass wir hier nur Anbieter von Bioprodukten haben.“ So wie Sven Kloy vom Caprinenhof Lichteneichen, der mit seinem Ziegenkäse vertreten war. „Für uns ist das wie ein Heimspiel. Die Leute sind offen und probieren gern. Die ersten Sorten sind fast ausverkauft“, freute er sich über den Zuspruch.

Sven Kloy verkauft Ziegenkäse vom Caprinenhof. Quelle: Jana Brechlin

Frisch zubereitet genießen konnten Gäste das Fleisch vom Schloss-Rind aus Dahlen. Während am Stand Salami und Rinderbrühe an Hobbyköche verkauft wurden, servierten Mitglieder vom Schlossverein Leuben gleich nebenan Bratwurst und Burger frisch vom Grill.

Mark Schurig vom Schlossverein Leuben serviert Bratwurst und Burger vom Dahlener Schloss-Rind. Quelle: Jana Brechlin

Noch kürzer war nur der Weg der Fruchtaufstriche „Sornziger Wilde“: Aus alten Obstsorten wie Mispel, Weißdorn oder Maibeere waren Gelees und Konfitüren im Angebot. Bettina Schubert von der Stiftung Kloster Marienthal verwies auf die Obstwiese hinter der Scheune: „Hier werden alle diese alten Sorten angepflanzt. Neben jedem Buch ist zur Erklärung eine Tafel aufgestellt.“ So könne jeder genau verfolgen, woher das Obst im Glas kommt.

Keine Angst hat der zweijährige Kurt vor den Ziegen. Quelle: Jana Brechlin

Während die Erwachsenen sich mit Produkten für die eigene Küche versorgten, drängten sich die Kinder um die Tiergehege. Neben den vom Aussterben bedrohten Coburger Fuchsschafen, die Züchter Frank Fiedler mitgebracht hatte, bekamen auch die Ziegen viele Streicheleinheiten. So ging der zweijährige Kurt ohne Scheu auf die Tiere zu. „Er hat keine Angst“, versicherte Mutter Kati Flick und hatte auch die Erklärung parat: „Wir wohnen auf dem Dorf, da kennen Kinder Tiere noch vom Anfassen.“ Zu den Marktbesuchern gehörte auch Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke. „Hier passt heute alles, das ist eine runde Sache“, lobte er die Veranstaltung.

Von Jana Brechlin

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