Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Bürgermeister Müllers Liebeserklärung an die Gemeinde Wermsdorf
Region Oschatz Bürgermeister Müllers Liebeserklärung an die Gemeinde Wermsdorf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:40 24.08.2018
Matthias Müller (l.) beim Plausch mit seinen Gäste beim Sommerfest am Schloss Hubertusburg. Quelle: Fotos: Hagen Rösner
Anzeige
Wermsdorf

Ein halbes Jahrzehnt ist es inzwischen her, dass der traditionelle Wermsdorfer Neujahrsempfang zu einem Sommerfest umfunktioniert wurde. Seit 2013 empfängt Bürgermeister Matthias Müller (CDU) seine Gäste aus der Gemeinde Wermsdorf und dem Umland bei sommerlichen Temperaturen, in diesem Jahr wieder im frisch renovierten Kultursaal von Schloss Hubertusburg. Ein Jahr zuvor traf man sich in der Jäger- und Fischerhütte im Wermsdorfer Wald.

„Für mich ist dieses Sommerfest ein ganz besonderes Fest, da ich am 1. August mein zehnjähriges Amtsjubiläum feiern konnte und hier einen Rückblick auf zehn Jahre Arbeit für die Gemeinde Wermsdorf ziehen kann“, so Bürgermeister Matthias Müller. Eine Bilanz und seine Rückblende fasste Müller vor den anwesenden Festgästen in einem Liebesbrief an Wermsdorf und die dazugehörigen Orte zusammen. Müllers Ode an Wermsdorf klingt so: „Du bist feuerrot, Du bist grün-weiß und blau-weiß, Du bist Abratzky und Du bist Storchenchronik, Du bist großer Berg mit Turm und Windmühle, Du bist Karpfen und Kormoran, Zauneidechse und Schwarzstorch, Kiesgrube und Fischteich – ich lerne nach zehn Jahren jeden Tag eine neue Facette an Dir kennen und bin so wahnsinnig stolz auf Dich und Deine Vielfalt.“ Und ganz nebenbei kündigte Müller in seiner Rede an, dass er in vier Jahren bei der Bürgermeisterwahl wieder antreten wird.

Anzeige
Wurden als engagierte Wermsdorfer Einwohner ausgezeichnet (v.l.): Ute Reichel, Karla Skrzypek, Siegfried Flurer und Bernhard Müller. Quelle: Hagen Rösner

In den zurück liegenden Jahren hat es sich auch zu einer Tradition entwickelt, engagierte Einwohner aus den verschiedenen Ortsteilen für ihre Arbeit zu danken. Ute Reichel, Karla Skrzypek, Siegfried Flurer und Bernhard Müller durften sich über diese Auszeichnung freuen.

Ute Reichel aus Lampersdorf ist langjähriges Feuerwehrmitglied und setzt sich überdurchschnittlich für die Ausrichtung von örtlichen Veranstaltungen ein. „Dafür gebührt ihr heute unser Dank“, so Müller.

Karla Skrzypek aus Calbitz setzte sich für Umfunktionierung des „Lämmchens“ zum Heimathaus ein. Sie gehörte auch maßgebend zu den Organisatoren des 725-jährigen Calbitzer Ortsjubiläums ein. „Dieses Jubiläum ist vielen noch in guter Erinnerung. Sie war vom ersten Tag an Zugpferd im Heimatverein“, betont Bürgermeister Matthias Müller.

Siegfried Flurer aus Wermsdorf setzt sich seit 2015 ehrenamtlich für Asylbewerber im Ort ein. Er unterstützt Jugendliche, die ohne Eltern als Asylsuchende in Wermsdorf und Lampersdorf angekommen sind. „Wenn in Wermsdorf Christen und Muslime gemeinsam die evangelische Kirche putzen, dann hat das Siegfried Flurer eingefädelt“, lobt Müller.

Bernhard Müller aus Malkwitz ist langjähriges Gemeinderatsmitglied und im Malkwitzer Schützenverein aktiv. Er setzt sich vehement für die Malkwitzer und Calbitzer Interessen ein. Matthias Müller dazu: „Bernhard, wenn alle Roten so wären wie du, wäre eine Zusammenarbeit in der großen Politik nicht nur eine Option, sondern sogar eine Pflicht.“

Von Hagen Rösner