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Oschatz Chaos im O: Oschatzer Weihnachtstheater mit Theatre de Luna
Region Oschatz Chaos im O: Oschatzer Weihnachtstheater mit Theatre de Luna
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18:36 17.12.2018
Der Teufel in Gestalt einer schönen Frau bezirzt den Praktikanten hinter der Bühne. Weitere Fotos vom Stück auf www.lvz.de/Region/Oschatz. Quelle: Foto: Christian Kunze
Oschatz

Die Wirklichkeit ist bunter, verrückter und damit interessanter als jede Inszenierung. Die wirklich abgefahrenen Dinge passieren hinter der Bühne. Was so alles geschieht, wenn keiner zuschaut, das zeigt das Theatre de Luna seit einigen Jahren in der Weihnachtszeit mit dem Stück „Chaos im Opernhaus“ Am zweiten und dritten Adventswochenende war die ehemalige Blumenhalle, das „O“ im O-Schatz-Park, Schauplatz dieses Schaulaufens abgehobener Typen und Situationen.

Schräg, aber liebevoll

Umrahmt wird das absurde Treiben der Akteure von einer zu Herzen gehenden Geschichte. Ein kleiner Engel verirrt sich in den Backstagebereich der Oper und verliert dort seinen Flügel. Der Teufel, ebenfalls anwesend, tut alles, um den Flügel und damit die Seele des Engelchens zu bekommen. Zwischendrin gerät das Flügelchen in die Hände diverser Typen, wie sie nur das Theatre de Luna mit seinem leicht schrägen, aber doch liebevollen Blick auf die Realität erfinden kann.

Eine bunte Mischung schräger Typen liefert das Stück „Chaos im Opernhaus“ des Theatre de Luna. Hier einige Blicke in das Stück.

Sei es der Chef-Elektriker, der beim Anlernen des Praktikanten beinahe verzweifelt, der Intendant, der vor allem darauf achtet, dass sein Kaffee richtig zubereitet wird, oder die Operndiva, die – zwischen Haushalt und Auftritt hetzend – ihr quengelndes Kind an der Garderobe abgibt. Alle haben sie so ihre liebe Not, zurecht zu kommen. Nur die Putzfrau bewahrt die Fassung, staubt alle Requisiten mit tänzerischer Leichtigkeit ab und lässt die Zuschauer in dem Wissen zurück, dass alle so eine wie sie auch kennen.

Markante Musik

Das Maskentheater besticht durch Lichteffekte, große Gesten und bunte Kostümideen. Markant ist auch die Musikauswahl, die es in dieser Kombination kaum ein zweites Mal gibt. Wenn der Praktikant zum James-Bond-Thema eine Glühlampe wechselt und der Intendant zu Tschaikowskis Klavierkonzert mit der Teelöffel und Porzellan klimpert, wirkt das nach.

Von Christian Kunze

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