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Oschatz Dahlener Schlossverein hofft auf Bundesmittel für Sanierung
Region Oschatz Dahlener Schlossverein hofft auf Bundesmittel für Sanierung
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12:00 15.08.2019
Der Bundestagsabgeordnete Marian Wendt (l.) im Gespräch mit Andreas Richter vom Schlossverein Dahlen, der die nächsten Schritte der Sanierungsarbeiten plant. Quelle: Jana Brechlin
Dahlen

Eine Hälfte des Daches ist neu gedeckt, die andere Seite sieht dagegen noch marode aus: Am Seitengebäude des Dahlener Schlosses wird dieses Jahr nichts geschehen. Das hatte man sich im Schloss- und Parkverein anders vorgestellt. „Ursprünglich wollten wir den Straßenbau nutzen, um auch gleich die Fassade auf dieser Seite mit zu erneuern“, sagte Andreas Richter vom Verein. Doch das müsse nun warten, da es keine Fördermittel für das Vorhaben gebe.

Nächstes Jahr soll sich das ändern: „Wir nehmen jetzt einen neuen Anlauf für 2020.“ Dabei können die Schlossfreunde auch auf Unterstützung von Marian Wendt setzen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete machte diese Woche auf seiner Sommertour Station in Dahlen und bekräftigte seine Unterstützung für den Schlossverein. Für die Sanierung des Seitengebäudes werden über 200 000 Euro gebraucht, für die der Verein Mittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes beantragen will.

Das Seitengebäude am Schloss soll nächstes Jahr saniert werden. Quelle: Jana Brechlin

Er wolle in Berlin dafür sorgen, dass die Bedeutung des Dahlener Schlosses erkannt wird, kündigte Marian Wendt an. „Ich spreche mit meinen Kollegen im Haushaltsausschuss und der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien über dieses wichtige und herausragende Projekt“ , so Wendt. Das Besondere daran sei, dass der Freistaat Sachsen die Zuwendungen des Bundes aus dem Förderprogramm noch einmal verdopple. „Das gibt es in anderen Bundesländern nicht“, betonte er. Andreas Richter indes versicherte, der Dahlener Schlossverein werde weiter um Spenden werben und auch Einnahmen, etwa aus Führungen, für die nötigen Eigenmittel verwenden.

Der Bundestagsabgeordnete Marian Wendt lobte den Einsatz der Vereinsmitglieder als großartige Leistung: „Es ist beeindruckend, was hier schon geschaffen wurde.“ Als nächstes sei es an der Zeit, sich über die Nutzung der Räumlichkeiten Gedanken zu machen. Beispielsweise könnten Vermietungen für Veranstaltungen angeboten werden. „Ich finde es wichtig, dass Gebäude nicht nur für viel Geld saniert werden, sondern auch eine Nutzung erfahren“, machte er deutlich.

Die nächste Gelegenheit, sich über die Arbeit des Vereins zu informieren und das Schloss zu besichtigen, besteht, wenn am 8. September zum Tag des offenen Denkmals eingeladen wird.

Von Jana Brechlin

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