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Oschatz Dank Eltern und Spendern: Zschöllau hat einen neuen Spielplatz
Region Oschatz Dank Eltern und Spendern: Zschöllau hat einen neuen Spielplatz
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18:25 14.10.2019
Nach dem Countdown gab es kein Halten: Die Kinder erobern den neuen Spielplatz in Zschöllau. Quelle: Manuel Niemann
Oschatz

„Und jetzt seid ihr dran!“, begrüßte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) am Sonnabendvormittag die Jüngsten in Zschöllau. Dort wurde der von den Eltern im vergangenen Jahr angeregte Spielplatz nach einem kurzen Countdown von den Kindern in Beschlag genommen.

30.000 Euro für Spielplatz stammen aus Spenden

Weil eine Förderung durch das Leader-Programm der EU nicht möglich war, weil dies ländlichen Gebieten vorbehalten ist, galt es, die Eltern bei der Finanzierung einzuspannen. Die Stadt übernahm Organisation und fachliche Beratung. Das zahlte sich aus, die rund 30.000 Euro für den Spielplatz an der Mühlberger Straße kamen zusammen. „Komplett über Sponsoring“, auch weil die Zschöllauer einen Großspender gewinnen konnten, betonte Kretschmar.

Ein Großteil der Summe finanzierte die Stiftung des Hauptgesellschafters der Ostrauer Kalkwerke. Ulrich Horn, im Vorstand der Hans-Peter-Dürasch-Stiftung und am Sonnabend vor Ort, sagte, durch einen Kontakt seien die Ostrauer auf das Bauvorhaben aufmerksam geworden. Ein Antrag wurde gestellt und befürwortet: „Der Stiftungszweck ist im weitesten Sinne Umwelt, Denkmalschutz und Kultur. Kinder gehören in jedem Fall zu unserer Kultur.“

Am Sonnabend wurde der neue Spielplatz in Zschöllau an der Mühlberger Straße eingeweiht. Quelle: Manuel Niemann

Heimatverein kurz vor der Gründung

„Federführend von den Eltern waren Herr Schönherr und Herr Thiel“, denen Kretschmar dankte, wie auch dem Jugendstadtrat, der einbezogen war. Er fügte hinzu: „Das soll keine Eintagsfliege sein“, er hoffe auf weiteres bürgerliches Engagement.

„Egal, welche Farbe sie bei irgendwelchen Wahlen wählen, entscheidend ist, wie gehe ich mit meinen Nachbarn um. Das ist, was das Leben in einer kleinen Stadt ausmacht“, sagte er. Dazu soll ein Heimatverein gegründet werden, einerseits um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken, aber die Spielplatzpflege mit zu übernehmen.

Von Manuel Niemann

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