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Oschatz Das Frühjahr war in Oschatz viel zu trocken – Wann gibt es mal wieder richtig Regen?
Region Oschatz Das Frühjahr war in Oschatz viel zu trocken – Wann gibt es mal wieder richtig Regen?
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15:03 26.04.2019
Die Pflanzen benötigen dringend Regen. Quelle: Patrick Seeger/dpa
Oschatz

Die gute Nachricht zuerst: Es hat in diesem Jahr schon mehr geregnet als 2018. Mit 69,3 Litern pro Quadratmeter im Januar und 52,8 Litern im März ist sogar das langjährige Mittel dieser Monate überschritten worden. Die 20,3 Liter aus dem Februar stellen nach Auskunft von Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig (DWD) allerdings nur 60,6 Prozent des Durchschnittswertes dar. In Summe wurden 2019 in Oschatz bisher 144,5 Liter Niederschlag pro Quadratmeter erfasst. Zum Vergleich: Bis Ende April 2018 waren es 124,7 Liter.

April war besonders trocken

Normal – also dem Durchschnitt entsprechend – wären bis zum Monatsende 156,3 Liter – also deutlich mehr. Besonders schlecht im Vergleich zum langjährigen Mittel und sogar zum vergangenen Jahr schneidet der laufende Monat ab. „In Oschatz sind bisher 2,1 Liter pro Quadratmeter erfasst worden“, erläutert Florian Engelmann. Nach Auskunft des Meteorologen fiel die gesamte Menge am 14. April. Zwar habe es an den beiden Tagen zuvor ebenfalls Niederschläge gegeben, teils sogar als Schnee, aber lediglich in einer nicht messbaren Größenordnung. Es gehe auch noch weniger: Genthin in Sachsen-Anhalt habe im April überhaupt noch kein Regen abbekommen.

Regen fürs Wochenende prognostiziert

„Der Monat ist ja noch nicht vorbei“, macht Florian Engelmann etwas Hoffnung. Am Wochenende sähe es gut aus – für Regen. „Allerdings sind keine großen Mengen zu erwarten, eher um die fünf Liter pro Quadratmeter“, dämpft der Wetterexperte allzu große Erwartungen. Damit dürfte der Durchschnittswert für den April, der bei 47,2 Litern liegt, kaum noch zu erreichen sein. Und auch die Menge aus dem April 2018 – 36,6 Liter – ist in weiter Ferne.

„Eine Reduzierung des Niederschlagsdefizites ist nicht in Sicht“, betont der Meteorologe. Nach dem Wochenende sei ein Wettergeschehen wahrscheinlich, in dem es eher Schauer statt lang anhaltenden, ergiebigen Regen gibt. Diese würden außerdem regional sehr unterschiedlich auftreten.

Von Axel Kaminski

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