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Oschatz Denkmalszeitschrift zeichnet Porträt vom Schloss Leuben bei Oschatz
Region Oschatz Denkmalszeitschrift zeichnet Porträt vom Schloss Leuben bei Oschatz
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18:11 27.06.2019
Marek Schurig, der Vorsitzende des Leubener Schlossvereins, erzählt den Lesern des Magazins der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die wechselvolle Geschichte von Schloss Leuben. Quelle: Foto: Frank Hörügel
Leuben

„Auferstanden aus Ruinen“ – unter diesem Titel beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe von „Monumente“ mit der Sanierung von Schloss Leuben. „Monumente“ ist die Zeitschriftenreihe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, in der wichtige Projekte der Stiftung oder national bedeutsame Denkmalsanierungsprojekte beschrieben werden. Monumente-Autor Winfried Dolderer hat für seinen Beitrag recherchiert und kam dabei auch mit dem Vorsitzenden des Fördervereins zu Erhaltung von Schloss Leuben, Marek Schurig, ins Gespräch.

200 000 Euro von der Stiftung

Der Leubener Schlossverein und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stehen schon seit vielen Jahren in engem Kontakt. Immerhin hatten die Mitglieder des Leubener Vereins bei der MDR-Sendung „Mach dich ran“ den 200 000-Euro-Hauptpreis gewonnen, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zur Verfügung gestellt hatte. Mit dem Geld konnten Verein und Stiftung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: In einer medialen Aktion auf das dringend sanierungsbedürftige Schloss überregional aufmerksam machen und Sanierungs- und Sicherungsarbeiten weiter vorantreiben.

Weitere Spenden gesucht

Neben der leidvollen Schlossentwicklung nach 1945 wird in dem Beitrag auch über die neuen Besitzverhältnisse am Schloss aufgeklärt. Seit 2017 befindet sich das Objekt in Besitz der Familie von Sahr-Schönberg. Sowohl Familie von Sahr-Schönfeld als auch der Leubener Schlossverein engagieren sich beide für die weitere Sanierung des barocken Bauwerks. „Monumente“ ruft ihre Leser im gleichen Atemzug auf, Geld für die Erhaltung des Bauwerks zu spenden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist bundesweit der größte gemeinnützige Geldgeber für Denkmalschutzprojekte. Die Stiftung sammelt nicht nur Spenden, sondern verwaltet auch Gelder aus Nachlässen und Testamenten, die für die Denkmalpflege bestimmt sind.

Von Hagen Rösner

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