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Oschatz Einmalig schön: Uraufführung von „Der Supervulkan“ in Mügeln
Region Oschatz Einmalig schön: Uraufführung von „Der Supervulkan“ in Mügeln
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18:46 10.11.2019
Große und kleine Zuschauer lauschten gespannt bei der Uraufführung der musikalischen Erdgeschichte „Der Supervulkan“ in Mügeln durch die Sächsische Bläserphilharmonie und Schauspielerin Jennifer Demmel. Quelle: Fotos: Bärbel Schumann
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Grimma/Mügeln

Jetzt hat der „Geopark Porphyrland.Steinreich in Sachsen“ sogar ein eigenes Musikstück, um Wissen über Steine und unsere Erdgeschichte zu vermitteln. Das ist deutschlandweit einmalig.

Große und kleine Zuschauer erlebten mit zahlreichen Ehrengästen am Sonnabend in der Altmügelner Turnhalle die Uraufführung der Musikalischen Erdgeschichte „Der Supervulkan“ mit der Sächsischen Bläserphilharmonie und der Schauspielerin Jennifer Demmel. Das Stück erzählt, wie die Welt der weit gereisten Expertin für Vulkanologie Frau Professor Dr. Zweistein eines Tages völlig auf den Kopf gestellt wird. Schuld daran ist ein kleiner Stein, der sich mit ihr auf eine spannende und verrückte Reise quer durch die verschiedenen Erdzeitalter begibt. Schnell wird klar, dass jeder noch so kleine Stein eine große Geschichte erzählen kann, welche mehr mit uns zu tun hat, als wir glauben.

„Der Supervulkan“ – das ist ein musikalisch-szenisches Konzertprogramm der Sächsischen Bläserphilharmonie, die ihren Sitz in Bad Lausick hat. Gedacht ist es vor allen für Kinder der Klassen fünf bis sieben. Es kann ergänzend zum Fach Geografie eingesetzt werden. Doch nicht nur Kinder können hier etwas lernen. „Grass, was ich mittlerweile durch das Stück gelernt habe“, erklärte selbst Gabriele Hegner, Geschäftsführerin der Bläserphilharmonie vor der Uraufführung. Die Einzigartigkeit des Projektes liege in der Verbindung von Geologie und klassischer Musik. Damit sei es, zudem eine Kooperation zwischen der Sächsischen Bläserphilharmonie und dem Geopark Porphyrland, deutschlandweit einmalig. Anfang 2018 wurde der Kooperationsvertrag geschlossen. Geopark-Vereinspräsident Gerhard Gey würdigte die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Er hoffe, dass dieses Stück über die Grenzen Sachsens hinaus erfolgreich und ein Beitrag zur Entwicklung des Tourismus sei. Zugleich dankte er für die erhaltene Förderung des Vorhabens mit rund 19000 Euro durch Bund und Land.

Hegners Vorgänger Heiko Schulze hatte bereits nach dem großen Erfolg des Auftragswerkes „Florentine Apfelblüte“ mit dem Komponisten Matthias Preisinger die Idee für das neue Projekt. Die Sächsische Bläserphilharmonie beauftragte ihn nun ein zweites Mal für ein Kinderprojekt.

Die geologischen Fakten steuerten aus den Reihen der Geoparkexperten der Pädagoge und Schulbuchautor Wolfgang Gerber und die Wissenschaftlerin Annett Krüger bei. Christine Steuber, die ebenso als Frau Professor Dr. Zweistein agieren wird, setzte mit ihrer Schauspielerkollegin Jennifer Demmel die theoretischen Inhalte dramaturgisch und für die Zielgruppe gerecht um. Wie, das war im Mügeln durch Jennifer Demmel zu erleben. Witzig, amüsant, unterhaltend und zugleich lehrreich war das. Den über 30 Musikern der Sächsischen Bläserphilharmonie unter der Leitung von Christian Köhler war stets ihre Freude am Spiel anzumerken. Und wer hätte gedacht, dass sie sogar einen Rap spielen können. Bereichert wurde die Aufführung von Bildern der Leipzigerin Uta Bettziche.

„Der Supervulkan“ soll künftig nicht nur an Schulen aufgeführt werden. Möglich ist, ihn auch in touristische und pädagogische Angebote einzubinden, um generationsübergreifend neugierig auf unsere Erdgeschichte zu machen.

Von Bärbel Schumann

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