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Oschatz Erste Teichmesse in Bucha mit 500 Besuchern
Region Oschatz Erste Teichmesse in Bucha mit 500 Besuchern
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00:31 30.05.2018
Die Oschatzerin Annemarie Kühne (Mitte) kam nach Bucha, um sich bei Anke Woogk (r.) zu informieren. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
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Bucha

Für die Ideengeber und Organisatoren der 1. Buchaer Teichmesse Anke Woogk und Uwe Woogk-Nisius steht fest: Wir machen weiter, Nummer zwei der Teichmesse folgt im nächsten Jahr.

Das ist auch der Grundtenor unter den 18 Händlern und anderen Anbietern. Auch wenn die meisten der Stände aus dem Bereich des Direktvertriebes kamen, Umsätze machte jeder, egal ob Gesundheitsprodukte, Säfte, Staubsauger, Thermomix oder Pflegeprodukten für Fenster oder Türen im Angebot waren.

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Netzwerken mit lokalen Anbietern

Für die gastronomische Versorgung der Messegäste sorgten die Buchaer. Gut für das regionale Netzkwerken. Und für Kinder gab es Spielangebote. Das kam bei den rund 500 Besuchern, die trotz der Hitze der Einladung der Organisatoren gefolgt waren oder aus Neugier kamen, an. Darunter war auch die Cavertitzer Bürgermeisterin Christiane Gürth, die selbst vorbeischaute und über das kleine Messegelände ging. „Sie hat uns ihre Unterstützung auch für das kommende Jahr zugesichert“, erklärte Uwe Woogk-Nisius nach ihrem Besuch.

Messe hat Potenzial

„Für alles, was uns vorwärtsbringt, sind wir offen, denn in der Messe liegt für Bucha, für die Heide Potenzial“, ist er sich sicher. Deshalb wünschen sich die Organisatoren schon heute, dass sich dann Anbieter aus dem örtlichen Gewerbe, vom Handwerker bis zur Tourismusbranche, zur Teilnahme entschließen. Die Lage, das Areal würden viele Chancen bieten und Besucher könnten einen Messebesuch zum Familienausflug in die Heide machen. Das meint auch Händler Uwe Werner, der aus Leipzig gekommen war. Er hatte einen Flyer an einer Tankstelle entdeckt und sich gemeldet. Die Oschatzerin Katja Dippert, die nebenberuflich einen kleinen Handel mit Trendartikeln betreibt, war mit ihrer ersten Messeteilnahme zufrieden. „Vor allem über Düfte haben sich meine Standbesucher informiert. Ich denke, der Tag war erfolgreich“, resümierte die 32-Jährige am Ende.

Manko bei Rahmenbedingungen

Dass diesmal noch nicht alles perfekt war, ist verständlich, zumal auch die örtlichen Rahmenbedingungen den Veranstaltern Grenzen aufzeigten. Grenzen, die wie das Nichtvorhandensein eines leistungsfähigen Elektroanschlusses, für noch mehr Erfolg, für ein Rahmenprogramm unerlässlich sind.

Von Bärbel Schumann

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